SGV Wenden ruft tolle Aktion zur Mitgliedergewinnung ins Leben 16 Brautpaare machen mit – Obstbäume auf Vereinswiese gepflanzt

Die Brautpaare freuen sich über „ihren Hochzeitsbaum“

 

Mit einer großartigen Idee kam Marlies Verbücheln aus einem Urlaub im Münsterland zurück. Dort hatte die 2. Vorsitzende des SGV Wenden eine „Hochzeitsbaumallee“ entdeckt. Verbücheln hatte prompt die Idee, Hochzeitspaaren eine Erinnerung an den schönsten Tag im Leben zu geben und gleichzeitig die Möglichkeit zu nutzen, neue junge Mitglieder für den SGV zu gewinnen. Sie arbeitete ihre Idee aus und konnte den Vorstand in der nächsten Sitzung von dieser begeistern. „Statt einer Baumallee, bot sich für uns die Wiese gegenüber unseres SGV Wanderheims an. Es handelt sich um ein vereinseigenes Grundstück, auf dem Obstbäume gepflanzt werden konnten“, berichtet die engagierte SGVerin.Sibille Niklas, 1. Vorsitzende, stellte das Projekt bei der Gemeinde Wenden vor. Auch dort war man sofort begeistert. „Die Gemeinde erklärte sich bereit, uns zu unterstützen. Unter anderem dadurch, dass der Standesbeamte Informationen und Anmeldeformulare aushändigte, auf denen unsere Aktion vorgestellt wurde“, so die Vorsitzende. Die Brautleute meldeten sich daraufhin beim SGV Wenden, wenn sie mitmachen wollten. So kamen von Mai bis November letzten Jahres 16 Brautleute zusammen. Anfang Dezember 2021 war es dann soweit: die Apfelbäume waren gepflanzt und die Schilder fertig gestellt. Die Ehepaare, mit Bekannten oder Eltern, kamen und brachten ihr Schild persönlich an.
Obendrauf gab es vom SGV Wenden eine Geschenktüte mit einem Magazin vom Sauerländischen Gebirgsverein, einer Mitgliedsurkunde für eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft, ein Bild mit der Apfelsorte ihres Baumes sowie eine Flasche Apfelwein. „Es war eine tolle Veranstaltung“, waren sich die Wendener SGVer einig und die K&Q Redaktion schließt sich gerne an. Eine großartige Aktion!

Die Baumpflanzaktion inkl. SGV Mitgliedschaft erfreute sich einer großen Nachfrage
Musterschild mit Name und Hochzeitsdatum

Sauerländer Fjorde am Biggesee mit den Verbanc‘s erwandert

Gruppenbild mit Biggeblick

 

Arnsberg/Biggesee - Eine tolle mehrtägige Wanderfreizeit in der heimischen Region erlebte eine 16-köpfige Arnsberger SGV Wandergruppe vom 1.-3. Oktober unter Leitung der Wanderführer Eva und Willy Verbanc am Biggesee. Die Hansestadt Attendorn war das Übernachtungsziel der Wandersleut. Man traf sich freitags um 9 Uhr am Wanderparkplatz Waldenburger Bucht bei Attendorn. Mit Los ging's für die Wandergruppe mit dem Rundweg Nord mit der langen Wanderdistanz von gut 19,5 Kilometern und 635 Höhenmetern. Sechs SGVer bevorzugten mit dem Teil Süd des „Zwei Burgenweges“ die kürzere Rundstrecke mit ca. 10 km Länge und immerhin auch 300 Höhenmetern. Eine beschauliche Rundtour, die aber, mit vielen Auf- und Abstiegen gespickt, nicht zu unterschätzen ist. Der Biggeblick in der Waldenburger Bucht mit der Aussichtsplattform in 90 Metern Höhe war für beide Gruppen ein tolles Erlebnis, denn ein Fernblick ist einfach stets atemberaubend. Beim Abendessen und anschließenden gemütlichen Beisammensein ließ man den Tag Revue passieren und schaute auch nach vorn. Am folgenden Tag war der Rundweg Süd mit 18,9 km und 570 Hm eine neue Herausforderung und wer sich für die kürzere Distanz entschied, war mit dem Wanderweg A5 am südlichen Biggesee mit ca. 10 km Länge und 250 Höhenmetern sicherlich zufrieden. Der Attendorner Nachtwächter begrüßte am Abend die SGVer zu einer Führung durch die Altstadt. Er brachte die Geschichte der alten Hansestadt näher, Dönekes aus der Vergangenheit sorgten bei der Zuhörerschaft für Kurzweil. „Leider war sonntags der Wettergott den Arnsbergern nicht hold: Regen und Sturm ließen die Fjordwanderung Nr. 3 nicht zu, dafür aber war der Unter-Tage-Besuch der Attahöhle ein tolles Alternativprogramm“, notierte Pressewartin Elvira Eberhard für die Vereinschronik 2021.

 


Wanderplan berichtet von „Katastrophenjahr“ und ist gerüstet für eine bessere Zukunft 2022

Neheim - „Es war ein Katastrophenjahr“, klagt der SGV Neheim in seinem Rückblick auf 2021. „Sichtbar wird dies gleich mit dem Titelbild des Wander- und Veranstaltungsplans für das laufende Jahr (Bild). „Statt der sonst üblichen Wander- und Radlergruppen sind ein abgeholzter Wald und das überschwemmte Ruhrtal zu sehen. Hinzu kommen noch die Auswirkungen der Corona-Pandemie“, heißt es im Vorwort des Vorstandes. „Wegen der Kontaktbeschränkungen hat von Oktober 2020 bis Juni 2021 jegliches Vereinsleben geruht und hat deutlich seine Spuren hinterlassen.“ Nun aber hegt man die große Hoffnung, dass mit Wanderungen, Radtouren, Ausflügen, kulturellen und anderen Veranstaltungen das bekannt rege Vereinsleben wieder Einzug hält. „Wir sind dafür gerüstet, das kreativ gestaltete Programm zeugt in Druckversion von den konkreten Planungen für alle Jahreszeiten und Sparten, die unter Beachtung der jeweils geltenden Vorschriften und Regeln realisiert werden sollen.“


Vom Müssenberg ins weite Bergland geschaut Sternwanderung bei schönstem Herbstwetter

Gruppenbild am höchsten Punkt der Tour: dem Müssenberg.

 

Langscheid/Sorpesee - Bei der Sternwanderung dieser SGV Abteilung machten sich im Oktober 42 Wandernde auf den Weg durch den Sauerländer Herbstwald. Zum Abschlusspunkt an der Krähenbrinke-Hütte führten vier verschiedene Wanderstrecken mit unterschiedlichen Streckenlängen. Das von Hans-Dieter Papenkort gemachte Gipfelfoto zeigt den höchsten Punkt der Sternwanderung, den Müssenberg. Beim üblichen gemütlichen Ausklang der Wandertour lautete das Motto „Rund um die Kartoffel“. Die Teilnehmenden konnten sich nach den vielen Wanderkilometern mit Bratkartoffeln, Kartoffeln aus dem Feuer und Fleischbeilagen sowie mit Kaltgetränken stärken. Den Weg zur Krähenbrinke fanden auch viele Gäste, die nicht auf die Strecken gehen konnten oder wollten, um dennoch die Gemeinschaft mit den Aktiv-Wandernden zu pflegen und den schönen Tag am Lagerfeuer gemeinsam ausklingen zu lassen.


Neues Infoschild dokumentiert Langscheids höchsten Punkt

Ganz neu beschildert... sowie frisch überarbeitet

 

Nachdem die Markierung von Langscheids höchstem topografischen Punkt – gelegen in 418 Metern NN – ziemlich in die Jahre gekommen war, hat die heimische SGV Abteilung Langscheid/Sorpesee beim Holzschnitzer Bernhard Gruhn aus Sundern eine Erneuerung der Ausschilderung in Auftrag gegeben – das massive hölzerne Schnitzmaterial dafür stiftete Franz-Josef Senger. Eine kleine aktive Rentnergruppe des SGV konnte das neue Schild (unten li.) noch in den letzten Tagen des alten Jahres aufstellen. Zudem wurden noch drei überarbeitete Schilder wieder aufgestellt, wie beispielsweise die Warnung vor Waldbrandgefahren (unten re.), was in Fotos von Andreas Danne für Zukunft und Vereinschronik dokumentarisch festgehalten wurde.


Giggijoch und Gaislachkogl erklommen - Breslauer Hütte auf 2 844 Metern war das Ziel

 

Oeventrop - Auch im vergangenen Jahr war wieder eine Abordnung der SGV Mittwochswanderer aus Oeventrop im Hochgebirge auf Tour. Die Herbstwanderung führte nach Sölden im schönen Ötztal – von dort aus ging es täglich bei herrlichem Wetter hinauf zu verschiedenen Gipfelkreuzen. Es wurden das Giggijoch und der Gaislachkogl (3.058 mNN) bezwungen, von Obergurgl wanderten die Sauerländer bis zur Hohen Mut (2.670 m) und die Breslauer Hütte auf 2.844 mNN wurde (Bild unten) – u.a. durch Klaus Kaczykowski (li.) und Andreas Enste (Chronist, re.) von Vent aus in Angriff genommen. Der Rückweg ins Tal erfolgte dann nach erfolgreicher Besteigung zumeist mit Gondel oder Sesselbahn. „Leider war die Wanderwoche wie immer viel zu schnell vorüber und so freuen wir uns jetzt schon auf die Berge in diesem Jahr“, hielt der Chronist als Fazit und Perspektive für 2022 fest.

Hohe Mut auf 2.670 mNN

 

 

Breslauer Hütte auf 2.844 mNN

Von unterwegs auf Eselspfaden Grüße an die K&Q-Leserschaft

Die Wanderfreunde auf dem Eselspfad zum Alpenhaus Oberhundem

 

Arnsberg - Die „Oberhundemer Bergtour“ war für 13 Wandernde dieser SGV Abteilung schon eine kleine Herausforderung, denn die Anstiege auf der gut zwölf Kilometer langen Wegstrecke waren nicht zu unterschätzen. Die Mühen wurden aber belohnt: Von den Oberhundemer Klippen war der Rundblick phantastisch. Den Kahleberg (711 m NN) galt es zu erklimmen und bei herrlichstem Oktoberwetter gab es beim Anblick der herrlichen Kulisse immer wieder ein „Ah“ und „Oh“. Der Abstieg durch den bunten Herbstwald auf dem Eselspfad zum Alpenhaus – ein Traum. Die gemütliche Runde, das rustikale Essen (Bratkartoffeln mit diversen leckeren Beilagen) und dazu das Boschbier aus dem nahen Wittgenstein‘schen – hervorragend. „Nach der Schmauserei war’s nur noch ein kurzer Weg bis Oberhundem, was aber keine Probleme bereitete“, berichtet Arnsbergs SGV Pressewartin Elvira Eberhard, die mit ihrem Bericht zugleich Grüße dieser fröhlichen Wandersleut vom Alpenhaus Oberhundem übermittelte.


Neheim rund um den Baldeneysteig

 

In zwei Teilen erleben die Wanderinnen und Wanderer des SGV Neheim den neuen Baldeneysteig und umrunden dabei den Baldeneysee in Essen. Der erste Teil der Wanderung stand bereits am Sonntag, 7. November 2021 auf dem Programm, der zweite folgt im März 2022. Um 9.00 Uhr starten die Teilnehmer mit privaten Pkw vom Engelbertplatz zu ihrer Tour, die über eine mittelschwere Strecke von etwa 15 Kilometern Länge führt. Für unterwegs wird Verpflegung aus dem Rucksack empfohlen. Wanderführer ist Wilfried Hellmich, Tel. 02932 26357.


Grusel-Snacks und Horrorgestalten lockten zum ersten Halloweenfest für Familien

Viele kleine und große Gruselgestalten kamen zum Halloweenfest und hatten jede Menge Spaß

 

Affeln - Am 30. Oktober richtete diese SGV Abteilung erstmalig ein Halloweenfest für Familien aus. Dieses fand rund um die SGV Hütte im Affelner Lohwäldchen statt. Mehr als 200 große und kleine Gäste kamen als Hexen, Teufel, Geister, Zombies oder als andere Horrorgestalten zur Hütte.  Natürlich unter Einhaltung der 3G-Regel. Direkt am Eingang gab es für alle leuchtende Armbänder und für die Kinder einen Becher mit süßen und sauren Leckereien. Ebenso gab es für die kleinen Geister blinkende Broschen oder Ringe als Überraschung. Die Organisatorinnen Jutta Schulze (re.), Larissa Levermann-Lamparter (hinten) und Claudia Perrin und der gesamte Affelner SGV Vorstand hatten sich beim Dekorieren mächtig ins Zeug gelegt. Jede Menge gruselige Gestalten konnten von den Besuchern bestaunt werden: Skelette mit leuchtenden Augen, eine riesige Mumie, ein lebensgroßer Vampir und vieles mehr. Auch das Büffet war passend zum Anlass mit vielen Grusel-Snacks bestückt. Die Kinder hatten jede Menge Spaß im angrenzenden Wald, übten ihre Balance auf einem Baumstamm, gruselten sich beim Entdecken der Fühlkästen oder saßen an der Feuerstelle, um Marshmallows zu rösten. „Da dieses erstmalig ausgerichtete Event auf Anhieb ein Volltreffer war, soll es im Herbst  eine Neuauflage geben,  so Jutta Schulze, die für die Gestaltung der SGV Familienarbeit in Affeln Verantwortung trägt.

Sorgten für das gruselige Ambiente: Jutta Schulze (re.), Larissa Levermann-Lamparter (hinten) und Claudia Perrin

Wir warten auf’s Christkind nach 2G und mit Impfausweis

Die Heiligabend-Tour

 

Arnsberg - Die 64. Heiligabend-Wanderung dieser SGV Abteilung unter dem Motto  „Wir warten auf's Christkind“ war 2021 ein Novum, denn es hieß beim Start am Wanderparkplatz Hasenwinkel: „Bitte den Impfausweis nach der 2G-Regelung vorzeigen“. Vorsitzender Gerd Riedel begrüßte die 48 Erwachsenen und 12 Kinder. Hornmeister Hermann Josef Rath mit einer Kollegin vom Hegering Arnsberg gaben mit ihren Signalen den Ton an, so dass sich eine lange Schlange Wandernde der Altersklassen Kinder bis Senioren Richtung Hunzigers Tannen in Bewegung setzte.  

Mit einem lodernden Feuer, Wachslichtern auf dem Weg sowie einem geschmückten Tannenbaum wurden die Wandernden empfangen – es war eine heimelige Atmosphäre. Norbert Schauerte (kleines Bild - er ist Nachfolger der einstigen „Institution“ Paul-Heinz Jochheim) begrüßte die Teilnehmenden und versuchte in seiner Rede, eine positive Ausschau in die Zukunft zu halten. „Wir werden die Pandemie erfolgreich bekämpfen und große Herausforderungen müssen mit positiven Gedanken beeinflusst werden.“  Fünf Musiker des Arnsberger Blasorchesters begleiteten mit ihren Instrumenten das Singen der Weihnachtslieder. Die im „Siuerlänner Platt“ vorgetragene Geschichte vom ‚Kinneken im Stalle‘ durfte natürlich nicht fehlen und wurde von Norbert Schauerte vorgelesen. Die anwesenden Familien hatten ihre Rucksäcke mit allerhand Getränken, Plätzchen und Süßigkeiten bestückt und in dieser herrlichen Weihnachtsstimmung schmeckten
die Dinge köstlich. Nach dem weltbekannten Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ verließen die Wandernden nach und
nach die Örtlichkeit an „Hunzigers Tannen“, um zu Hause dem Heiligen Abend entgegenzublicken.

Norbert Schauerte

Endlich wieder Herbstüberraschung für die Nordic Walker vom Sorpesee

23 Nordic Walker auf Tour

 

Langscheid/Sorpesee - Im vergangenen Herbst konnte Ende Oktober nach den coronabedingten Einschränkungen die traditionelle Herbstüberraschung der Sparte Nordic Walking dieser SGV Abteilung wieder stattfinden. Der gemeinsame Ausflug führte bei bestem „Nordic Walking-Wetter“ zunächst auf Langscheids höchsten Punkt an der Krähenbrinke. Von dort ging es weiter über den Philosophenweg durch die herbstliche Farbenpracht der Natur des wunderschönen Mühlentals. Über das Olper Kreuz und den Gasweg führte die Strecke runter ins Sorpetal und zurück nach Langscheid. Von den 23 Nordic Walkern (Bild) haben elf Teilnehmende 7 km und zwölf Aktive 14 km gemeistert. Zum Abschluss des von Hans Thomas und Clarissa Schein bestens organisierten Tages gab’s mit Kaffee, Kuchen und Schnittchen Stärkendes in geselliger Runde.

 


Sehnsucht war groß nach gemeinsamer Wandertour

Ein Päuschen während der Wanderung rund um den Rösper Weiher

 

Erndtebrück - Die Sehnsucht nach gemeinsamen Wanderungen war nach den lange Zeit anhaltenden und Coronabedingten Einschränkungen sehr groß. Das merkte deutlich Wanderführerin Roswitha Rösner von dieser Wittgensteiner SGV Abteilung und organisierte Mitte November wie die Erfüllung eines Wunschzettels ein Wanderangebot für Senioren, zu dem sich auch SGVer der befreundeten Nachbarabteilung Bad Berleburg gesellten. Unter dem Stichwort „Weiherwanderung“ machten sich am Parkplatz Röspe 23 Wanderfreunde auf – unser Bild zeigt einen Teil von ihnen bei einem „Päuschen“ – Wanderstrecken von sieben bzw. drei Kilometern Länge unter ihre Wanderschuhe zu nehmen. Die stellenweise durch großflächige Holzabfuhr beschädigten Wege konnten der frohen Stimmung nichts anhaben, Hauptsache war das gemeinsame Unterwegssein und endlich wieder einen Wandertag in Gemeinsamkeit zu erleben.
„Bei gutem Wanderwetter umrundeten wir den Rösper Weiher“, berichtet Wanderführerin Rösner und weiter:
„Es war eine gelungene Veranstaltung. Weiter so!“ Also dann – man darf gespannt sein …


Hans Bunk verabschiedet

 

Velbert – Als aktiver und beliebter Wanderführer verabschiedete sich Hans Bunk – natürlich am Ende einer Wandertour. Das war die Gelegenheit, sein Wirken beim SGV Velbert aufzuzeigen: 1993 trat er dem Verein bei und wurde bereits 1996 zum Vize-Vorsitzenden und schon 1997 zum Vorsitzenden gewählt. Sein großes Engagement in der Vereinsarbeit hatte die Folge: Er wurde 2017 zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Sein jetziger Ruhestand bedeutet nicht Tatenlosigkeit – er ist hoffentlich noch lange Zeit (so der Vorstand) verantwortlicher Fachwart der Wegearbeit. Seine herausragenden Verdienste wurden 2014 bei der Jahreshauptversammlung des SGV Gesamtvereins mit der Verleihung seiner Ehrennadel in Gold gewürdigt.

 



180 verschiedene Heidesorten sorgten für Erstaunen Bergische Wanderfreunde in der Lüneburger Heide

 

Bergisch Gladbach - Die Wanderfreunde der SGV Abteilung Bergisches Land besuchten nach guter organisatorischer Vorbereitung von Wanderführerin Irmgard Schaar während der Heideblüte den Naturpark Lüneburger Heide. Dabei bot sich den Besuchern dieser niedersächsischen Landschaft bei herrlichem Spätsommerwetter ein unvergesslich schöner Anblick dieser violett blühenden und immens weitläufigen Landschaft. Mit einer Pferdekutsche wurde das abgelegene Heidedorf Wilsede besucht, das im Rahmen eines EU-finanzierten Pilotprojektes zu einer modernen digitalen Ortschaft ausgebaut wurde. In dem bekannten Ferienort Schneverdingen konnte ein kunstvoller Heidegarten mit über 180 verschiedenen Heidesorten bestaunt werden. Am Rande von Schneverdingen geht die Heide in das mystische Pietzmoor über, das bei dem einen oder anderen Wanderfreund schaurige Gefühle hervorrief. Anschaulich gestaltete Tafeln informierten einprägsam über die klimaschädlichen Folgen des Torfabbaus. „Früher wurden Moore trockengelegt, um Torf stechen zu können. Heute weiß man, dass entwässerte Moore zur Erderwärmung beitragen, denn sie geben gebundenes Kohlenstoffdioxid frei“, erläuterte die Wanderführerin. In Walsrode stand das bekannte Hermann-Löns-Grab auf dem Programm, das sich unter einem großen Findling als einziges in einem entlegenen Heide-Wacholder-Hain befindet. Der Besuch der Grabstätte war für die Wanderer aus dem Bergischen ein besonderes Ereignis, denn: Es gibt in ihrer hiesigen Kreisstadt eine viel befahrene Straße, die den Namen des berühmten Heidedichters trägt.

Heide violett

 

 

Das mystische Pietzmoor

 

 

Das bekannte Hermann-Löns-Grab


Himmelgeister Kastanie hat eigene Postadresse Auch Kanzlerin Angela Merkel schickte Brief SGV Wanderakademie NRW lud zu besonderer Bildungstour ein

Erkrath-Haan - Mit dem Bus vom Bahnhof Bilk kommend, ging es im Wanderschritt von der Haltstelle Brückerbach auf schmalen Trampelpfaden durch das Naturschutzgebiet Himmelgeister-Rheinbogen mit seinen tollen Auen- und Wiesenlandschaften bis zum Schloss Mickeln. Der Rundkurs ist gut zwölf Kilometer lang. In Zusammenarbeit mit der in Arnsberg ansässigen SGV Wanderakademie NRW organisierte SGV Wanderfreundin Margarethe Blumenrath eine Bildungstour mit 21 Wanderfreunden, die vom „Baumgeist Jüchtwind“, einem Ehrenamtler vom Freundeskreis „Himmelgeister Kastanie“ begrüßt wurden. Zu „Baumgeistern“ wurde der Freundeskreis 2006 durch eine Unterschriftenaktion zur Rettung des Baumes, denn der Baum (1997 von der Stadt Düsseldorf zum Naturdenkmal erklärt) war nach ca. 200 Jahren arg altersschwach geworden und sollte aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Ein Namenswettbewerb entschied, dass der Name „Jüchtwind“ für einen Baumgeist sehr passend ist, weil in der Himmelgeister Jücht immer ein Wind weht. 2009 vereinten sich die Eutiner-Eiche und die Himmelgeister-Kastanie auf einer symbolische Baumhochzeit mit eigener Postanschrift. „Wir bekommen Post aus aller Welt, von Kindern, Erwachsenen, namhaften Schauspielern, Sportlern, ja sogar Kanzlerin Merkel hat dem Baumgeist geschrieben“, wusste Andreas Voigt vom Freundeskreis zu berichten. „Und wir beantworten alle Post.“ Seit Dezember 2015 existiert von der Himmelgeister Kastanie nur noch ein fünf Meter hohes Stück des Stammes, das von dem Holzbildhauer Jörg Bäßler zu einer Skulptur mit dem „Jüchtwind“ umgestaltet wurde.

Naturdenkmal Himmelgeister Kastanie früher

 

 

Die Kastanie heute mit Skulptur Baumgeist

 

 

Baumgeist Jüchtwind

Klaus Thorwarth organisierte in Unna Wiedergründung der Volksmusikanten

Die Volksmusikanten erlebten mit viel Gesang einen sehr bunten Tag.

 

Unna – „Am 27. August konnten wir als wieder erstarkte Volksmusikgruppe in einem Bildungszentrum am Möhnedamm gemeinschaftlich einen herrlichen Tag voller instrumentaler und gesungener Musik erleben.“ Diese höchst erfreuliche und für die Zukunft recht hoffnungsvoll stimmende Information vermeldete Klaus Thorwarth vom Unnaer SGV der K&Q. Das nach Heinrich Lübke, dem einstigen Bundespräsidenten aus dem Sauerland, benannte Bildungszentrum ist einfach spitze, so die Bewertung von Initiator Klaus Thorwarth: „Hervorragende Tagungs- und damit Arbeitsräume für Gruppen – nicht unerwähnt bleiben dürfen Güte und Qualität von Essen und Trinken, was zu Stimmung und einem Wohlgefühl beiträgt.“ „Unser eigenes Lied als einst geschaffene Eigenkomposition* spielte an dem Tag eine große Rolle.“ Parallel wurde bei dem Zusammensein der Musikgruppe eine weitere sympathische Lesart für die Bedeutung der Abkürzung „SGV“ (Sehr guter Verein) kreiert: „Singen Garantiert Vergnügen" – Thorwarth: „Und genau das hatten wir hier nach der aus meiner Sicht viel zu langen Schweigezeit seit der Einstellung der früheren Aktiven-Gruppe – nun aber gibt es eine gute Grundlage für die Wiederbelebung.“ Gleichzeitig bedauert er: Schade, dass das Singen und Musizieren heute ein Schattendasein fristet – leider vielerorts auch bei uns im SGV – er wünscht sich hier statt des Einsatzes von Musikkonserven eine Wiederbelebung der Livemusik in der gruppeninternen Kommunikation, die einst mit dem Begriff „Wandern“ und „Wanderverein“ eng verbunden war. Über die auch neuen Aktivitäten der SGV Volksmusikgruppe wird in Kürze ein Buch erscheinen. Es geht dabei auch um die Erhaltung eines Kulturgutes: der deutschen Sprache im Lied. Thorwarth: „Immerhin ist unsere Musikgruppe eine Einmaligkeit und stellt ein Alleinstellungsmerkmal in unserer Stadt und auch im SGV dar."    
*Der Text ist für interessierte SGVer bei Klaus Thorwarth erhältlich.


WAZ-Leser und SGV Wanderer begeisterten jedermann bei 21. gemeinsamem Wandertag Pressewartin notierte als Chronistin Erlebnisse und Eindrücke

Die landschaftliche Schönheit des Bergischen Landes war immer wieder vielfach zu erleben und sorgte für eine wohltuende Augenweide bei der Wandergruppe.

 

Neviges - Am 25. September – einem Samstag – traf sich eine bunt gemischte Gruppe aus WAZ-Lesern, SGVern und interessierten Mitbürgern zur inzwischen 21. gemeinsamen Jedermann-Wanderung. Zum Start wurden die von der Stadt Velbert gestifteten Jutebeutel verteilt, gefüllt mit einer Flasche Wasser, einem Apfel und Traubenzucker. Chronistin Ingrid Kretschmar: „Nachdem wir in den vergangenen Jahren schon so allerhand verschiedene Ziele anwanderten, ging es in dieses Jahr zur Vorburg von Schloss Hardenberg nach Neviges. Besonders erfreulich: Auch Bürgermeister Dirk Lukrafka und unser heimischer Landtagsabgeordneter Martin Sträßer hatten ihre Wanderschuhe geschnürt und wanderten vom Start bis zum Ziel mit.“ Mit Musik lässt sich bekanntlich besser wandern, dachte sich Wanderfreund Bernd Laukötter und nahm seine Gitarre mit auf die Tour – mit der Folge: Es wurde unterwegs kräftig gesungen (Bild). Das Tagesprotokoll: „Bei einem kurzen Zwischenstopp konnten wir unsere wunderschöne niederbergische Heimat bewundern. Nach zwei Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. In der Vorburg hatten fleißige Helfer alles für die Ankunft der Wanderer vorbereitet: Es gab Gebäck, leckere Äpfel und natürlich nach dem zweistündigen Marsch auch Erfrischungsgetränke. In der netten Runde wurde getöttert und weiterhin immer wieder gesungen, und da das Wetter schön war, wollte auch keiner so recht nach Hause.“  Ingrid Kretzschmar, tätig auch als Organisatorin, freute sich gleich zweifach: Erstens – Landtagspolitiker Sträßer hielt die Geschehnisse des Wandertages in Bildern fest, zweitens: Auch in diesem Jahr waren alle von dieser Wandertour begeistert und verabschiedeten sich mit: Auf ein Neues im Jahr 2022! – „Besser kann’s nicht laufen, wenn’s ums Wandern geht“, so ihr ganz persönliches Fazit, das schon jetzt als Motor für den Beginn der Planung des nächsten Termins genügend Schubkraft liefert.

 

Bernd Laukötter nahm die Gitarre mit auf Tour

Historisch informativer Gang durch die Stadt

 

Schwerte – Sonne und Wolken waren Mitte November die Begleiter einer von Schwertes Stadthistorie geprägten Wandertour. Fachlich bot Ferdi Ziese (re.) den 15 SGVern und drei Gästen allerhand an bisher eher Unbekanntem. Auch Schwertes SGV Vorsitzender Markus Berghoff (4.v.re. an der Burgmauer) war mit von der Partie. Neben der offiziellen Wissensvermittlung über den Ortsteil Wandhofen und seine fernere Vergangenheit waren die persönlichen Gespräche für die Teilnehmer der zweistündigen Tour wichtig und wertvoll.


Endlich war es wieder möglich: Eine Jahreshauptversammlung mit Ehrung von Vereinstreuen

Annemie Tewes (li.) wurde geehrt.

 

Essen – „Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass unser SGV Präsident, Thomas Gemke, am 16. September unsere Jahreshauptversammlung besuchte – natürlich unter Beachtung der Corona-Vorschriften“, so Essens SGV Vorsitzende Sarah De Lorie bei der Eröffnung der wegen der Corona-Pandemie und deren Einschränkungen mehrfach verschobenen Jahreshauptversammlung. Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung waren Personalentscheidungen, die folgende Neubesetzungen und Wiederwahlen brachte: Neuer 2. Vorsitzender ist jetzt Andreas Nowicki, der zugleich in Doppelfunktion auch zum Wanderwart gewählt wurde – Monika Mildorf wurde als Schriftführerin bestätigt – ebenso wiedergewählt wurde Elema Marosfalvi zum Wegewart und Wolfgang Engemeyer zum Kassenprüfer. Unerlässlich ist die Würdigung besonderer Leistungen und langjähriger Vereinstreue, die diesmal Präsident Gemke zusammen mit der Vorsitzenden vornahm: Neben der 25-jährigen Mitgliedschaft von Tewes (Bild) werden Renate Beck, Else Weyerhorst und Ursula Nöfer geehrt. Neben dem Dank für ihre Vereinstreue wurde bei der 85-jährigen Annemie Tewes gewürdigt, dass sie immer und überall mit dabei ist (nicht nur beim Wandern …) und sich um ältere Mitglieder kümmert, die nicht mehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen können – „sie sorgt so dafür, dass deren Verbindung zum Verein erhalten bleibt“, heißt es in der Würdigung und weiter. „Auch sorgt sie für die Betreuung von ,Geburtstagskindern’, was hoch geschätzt wird. Zum Abschluss bedankte sich Thomas Gemke für die gute und engagierte wie kooperative Zusammenarbeit mit der Abteilung in der Ruhr-Metropole Essen und wünschte der SGV Vertretung in dem Ballungsraum eine gute Entwicklung zum Wohle des Gesamtvereins und letztlich auch der Mitglieder, denen ein ihrer Gesundheit und dem eigenen Wohlergehen dienendes Angebot gemacht wird.

Vorsitzende in Essen: Sarah De Lorie

Romantischer Herbst-Spaziergang zum Herrensitz und geheimnisvollem Ohl

Der Herrensitz Haus Villigst

 

Schwerte - Am 8. Oktober 2021 unternahm der SGV Schwerte unter Leitung von Johanna und Ferdi Ziese einen historischen Rundgang durch Villigst, der an der Villigster Kirche begann und über die Villigster Höhen führte. Die Route verlief längs der Grenze der Grafschaft Hohenlimburg, die weiter über Hennen und Kalthof führte. Am Herrensitz, „Haus Villigst“ angekommen (Bild), durfte die Gruppe nicht nur den Innenhof besichtigen, sondern in Absprache auch noch die Bilderausstellung im Schloss besuchen. Danach dann im Schlosspark waren die alten Grundmauern der Hochmotte* zu sehen, ferner Grabsteine von den Edelleuten von Elverfeld, die das Schloss so umbauten, wie’s sich heute darstellt.  Weiter ging es in den Ohl. Auf rund 100 Metern Höhe war die alte Wallburg zu erkennen. „Jetzt erblickten wir das Schild ‚Bodendenkmal‘ (kleines Bild). Die Mühen der Arbeit von unter anderem Dr. Peter Kracht (Kreisheimatpfleger Unna) und mir haben gute Früchte gebracht“, so Wanderführer Ziese. „Ein prächtiges kleines Rondell mit 3-4 Meter hohen Erdwällen lag vor uns.“ Im Wald gab’s noch etliche Wildpflanzen zu sehen, die Ziese fachmännisch vorstellte – und den alten, leider zerstörten Erbfriedhof. Wieder zurück in Villigst, stand das Haus von Dr. Willi Kramp, einem bedeutenden Dichter und Denker unserer Zeit, im Fokus. Ein herrlicher Weitblick über Schwerte und den Schwerter Wald bildete bei schönem Sonnenschein den anhaltend wirkenden Schlussakzent der Tour.
*Die „Motte“ (auch Turmhügelburg genannt) war die typischste Burgenform dieser Region, sie ist heute nahezu unbekannt. Ein Holzturm auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel war im 13. Jahrhundert eine der häufigsten Burganlagen an Rhein und Ruhr.

Bodendenkmal


10 Jahre Wanderfreundschaft im grünen Ruhrrevier gefeiert Zwei SGV Abteilungen gemeinsam unterwegs

Die Halde Haniel erklommen die "Wanderfreunde Bergisches Land" gemeinsam mit ihren Wander- freunden vom SGV Bottrop. Ein Gegenbesuch im Bergischen Land ist für den Spätherbst geplant.

 

Bottrop/Bergisches Land - Vor zehn Jahren ist die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen „Wanderfreunde Bergisches Land“ und „SGV Bottrop“ entstanden. Jetzt endlich, nach der Corona-Lockerung, konnten die beiden SGV Abteilungen ihre Freundschaft aktiv fortsetzen und wieder gemeinsam wandern – diesmal im „grüne Ruhrrevier“ mit Besteigung der Halde Haniel, die aus dem Bergematerial der Zeche Prosper Haniel entstanden ist, die Ende 2018, als letztes Bergwerk des Ruhrgebietes, geschlossen wurde. Dort führte uns ein Kreuzweg mit 15 Stationen, der von der Ordensfrau und Künstlerin Tisa von der Schulenburg gestaltet wurde, hinauf auf die Halde in 126 m Höhe. Unterwegs sind historische Werkzeuge und Geräte des Bergbaus zu sehen und wir erfuhren, warum es Untertage „Hunde“ (eiserne Transportloren) gab, was ein Streb oder ein Stollen ist und warum es dort tief unten im Bergwerk den „toten Mann“ (vermutete, aber fundleere Lagerstätte) gab. Am Ende des Kreuzwegs steht das Gipfelkreuz, das vom Oberhausener Künstler Adolf Radecki sowie Auszubildenden des Bergwerks geschaffen wurde. Es erinnert an den Besuch des Papstes am 2. Mai 1987. Am höchsten Punkt der Halde angekommen, 185 m über NN, geht der grandiose Rundumblick bis zum Gasometer nach Oberhausen, der Arena auf Schalke und den Industrieanlagen von Scholven. Hier oben auf dem Plateau sahen wir das Amphitheater, in dem Papst Johannes Paul II. predigte. Regelmäßig finden hier Kultur- und Theaterveranstaltungen statt. Beeindruckt waren wir auch von den „Totems“, bunten Bahnschwellen. Diese Installation des Künstlers Agustin Ibarrola wurden 2002 aufgestellt, um die „scheinbaren Gegensätze von Industrieraum und Natur“ zusammenzuführen. Heute stehen die Schwellen am Rand der Anhöhe und geben einen Windschutz für die Bergarena. Am Ende der Exkursion, in gemütlicher Runde, rief Norbert Dietrich, Wanderführer der Wanderfreunde Bergisches Land, mit 28 Wandernden den hier typischen Gruß „Glück auf“. Im Spätherbst 2022 wollen sie sich bei einer neuen, interessanten Wandertour wiedersehen.


5-Tage-Wanderwoche mit Erlebnissen in den Baumbergen und im Berkel-Quellgebiet

25 Wanderfreunde aus Bottrop waren im Münsterland unterwegs und trafen dort auf Annette von Droste-Hülshoff (Mitte)

 

Bottrop/Münsterland - Im vergangenen Herbst unternahmen 25 WanderfreundInnen des Bottroper SGV Anfang September ihre traditionelle 5-Tage-SGV Wanderfahrt – diesmal ging’s mit nur kurzer Anreise ins Münsterland. Der Standort in Billerbeck ist ein kleiner, aber touristisch aufgeschlossener Ort, der in einer beeindruckenden Naturschutzlandschaft liegt. Die nötigen Corona-Schutzmaßnahmen nahmen die Teilnehmenden gelassen, da alle die vollständige Impfung hatten und so über einen guten Infektionsschutz verfügten. Natürlich trug das Traumwetter mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen zum Wohlbefinden und anhaltend guter Laune aller bei. Das war die Basis, dass die täglichen Wanderungen im Berkel-Quellgebiet und in den Baumbergen trotz mancher Steigungen zu kurzweiligen und fröhlichen Erlebnissen wurden. Neben dem Effekt der körperlichen Ertüchtigung mit am Ende 44 erwanderten Kilometern kamen auch die Geschmacksnerven und das geistig-kulturelle Interesse der Gruppe nicht zu kurz. Das oberhalb von Billerbeck gelegene Quartier Hotel Weissenburg verwöhnte die Wandergäste mit köstlichem Essen und einem wunderbaren Ausblick auf ein Wildgehege sowie auf die imposante Propsteikirche St. Ludgerus, die auch wegen ihrer beiden beinahe 100 Meter hohen Türme als „Dom zu Billerbeck“ bekannt ist. Ein geführter Rundgang brachte der Gruppe die Geschichte des Ortes näher, der neben einigen historischen Wohnbauten ein mit Sandsteinquadern verblendetes Rathaus hat. Für Überraschung sorgte der abendliche Auftritt einer eindrucksvollen Dame, die der Mode des 19. Jahrhunderts entsprechend kostümiert  (Bild) ausdrucksstark die Dichterin und Komponistin Annette von Droste-Hülshoff verkörperte und aus ihren Werken rezitierte. „Diese Erfahrung und der spätere Besuch der Parkanlage der Burg Hülshoff in Havixbeck, dem Geburtsort der Poetin, werden allen in Erinnerung bleiben“, hielt Ingeborg Breuer als Chronistin fest. Und weiter: „Rundum zufrieden mit den gelungenen Wandertagen und einem festlich gestalteten Abschlussabend freuen sich alle schon jetzt auf die diesjährige Wanderwoche, die im Weserbergland rund um Hameln stattfinden wird.  


Gerd Müller verabschiedet

 

Düsseldorf – Endlich – nach 18 Monaten konnten in der Landeshauptstadt 54 anwesende SGV Mitglieder unter Beachtung der 3G-Regel wieder eine Mitgliederversammlung für die Jahre 2019 und 2020 durchführen. Nach den Berichten von Vorstand und Fachwarten waren mehrere personelle Entscheidungen zu treffen, die in Zukunft die Vereinsarbeit sichern sollen. Aus seinem Ehrenamt verabschiedet wurde mit viel Applaus Gerd Müller, der langjährige zweite Vorsitzende. Seine Nachfolge tritt – mit einstimmigem Votum – Gisela Hollenberg an. Ein Abschied auch für Barbara Presse, die Schriftführerin, die „nach vielen gemeinsamen und schönen Jahren das Ehrenamt an Verena Trilling weitergab“, so Vorsitzender Wolfgang Hilberath, der sich freut, denn auch sie wurde ohne Gegenstimmen gewählt. Abschied Nummer drei: Kulturwartin Rosa-Maria Ludigs, bekannt und vielfach in der Vergangenheit bei einer Fülle von ihr initiierten Veranstaltungen erfolgreich, stellte ihr Amt zur Verfügung – für sie konnte Christel Bischoff als Nachfolgerin gewonnen werden – die auch einstimmig mit den entsprechenden Aufgaben betraut wurde.


Auf dem Viaduktwanderweg zum Egge-Museum und Eisenbahnknoten

Der Viaduktwanderweg stand auf dem Wanderplan für die Neheimer SGVer. Wanderwartin Gisela Rose hatte dazu zwei spezielle Höhepunkte ins Tagesprogramm eingestellt: Auf der Altenbekener Panoramarunde genossen sie im Verlauf von Abschnitten des Viaduktwanderwegs neben herrlichen Aussichten zwei Besuchsobjekte: das Egge-Museum und die Örtlichkeit, wo diese Dampflokomotive als Erinnerung und Denkmal für den Eisenbahnknotenpunkt Altenbeken steht, was Gisela Rose mit diesem Erinnerungsfoto dokumentierte.


Üppige Natur bei bestem Wetter begeisterte die „kug“-Wanderer

Uentrop und die Ruhrtalhöhen bis zum Gut Wintrop waren das Ziel einer Nachmittagswanderung des Neheimer SGV in seiner Sommer-Wanderreihe unter dem speziellen Titel „kug“ (kurz und gut). Bei bestem Wanderwetter ging es unter der Leitung von Luise Ödendorfer (2.v.re.) und Barbara Heimann (li.) auf solch angenehmen, weil naturbelassenen Pfaden für etwa zwei Stunden auf eine Runde, die wegen einiger Steigungen den Teilnehmern schon konditionell etwas abverlangte, aber dennoch wegen der Schönheit der Natur durchweg Begeisterung weckte.


Ein zünftiger Holzfällerkaffee zum kug-Saisonabschluss 2021

Am SGV-eigenen Wanderheim ließen sich die kug-Wanderer den Holzfällerkaffee im Freien schmecken.

 

Neheim - Nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen sich die sogenannten „kug“- Wanderungen (kug = kurz und gut)
des SGV Neheim. An der letzten Tour im Jahr 2021 beteiligten sich gleich 23 Wanderinnen und Wanderer. Zum Abschluss servierte Wilfried Hellmich (Bild) den Teilnehmenden am SGV-eigenen Wanderheim einen zünftigen Holzfällerkaffee.
Wegen der Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fanden 2021 nur zehn dieser Nachmittagswanderungen statt. Daran nahmen jeweils zwischen 8 und 23 – insgesamt 120 – WanderfreundInnen teil.
Ende der planmäßigen Winterpause für dieses begehrte Wanderangebot ist laut neuem Wanderplan am
1. März 2022 (einem Dienstag) mit der ersten Unternehmung des neuen Jahres.


Zwei-Tage-Tour in heimischer Region – Spannende Ziele mit Edelbrennerei, Höhle und Bachschwinde der Lörmecke

Der SGV Voßwinkel war rund um Kallenhardt zwei Tage unterwegs

 

Voßwinkel/Kallenhardt - Zu einer Zwei-Tage-Wanderung trafen sich 13 Mitglieder des SGV Voßwinkel in Rüthen-Kallenhardt. Gewandert wurde am ersten Tag die Schlossroute über rund elf Kilometer mit einem Kurzaufenthalt auf Schloss Körtlinghausen. Den Tagesabschluss bildete eine echte ‚Schnapsidee‘: Besichtigung der Sauerländer Edelbrennerei in Kallenhardt. Der zweite Tag mit zwölf Wanderkilometern bot spannende Ziele, wie die ‚Bachschwinde‘ (hier versickert die Lörmecke und tritt weiter bergab wieder zu Tage), der Hohle Stein (eine imposant große Höhle) und den Aussichtspunkt ‚Zum Steinbruch‘. Die Teilnehmenden waren sich einig: Trotz Beachtung der Pandemie-Regeln war’s ein gelungenes Wochenende nach der nun schon sehr lange andauernden Wanderabstinenz durch die verordnete Coronapause.


Zum 125jährigen Jubiläum gab es viele Jubilare

Netphen - Diese Siegerländer SGV Abteilung entstand anno 1896 und konnte deshalb 2021 mit berechtigtem Stolz auf ihr 125jähriges Bestehen zurückblicken, das im Rahmen der 125. Jahreshauptversammlung begangen wurde. Klar ist, dass eine derart lange Vereinshistorie mit entsprechender Treue der Mitglieder auch viele Jubilare hervorbringt: Vorsitzender Helmut Göbel (Bild) wurde mit viel Beifall der Versammlung von Kassenwart Manfred Borowski für seine 60jährige Vereinstreue geehrt. „Das aber sei nicht alles“, so der Laudator. „Darüber hinaus ist er seit einem halben Jahrhundert im Abteilungsvorstand tätig, was wohl einzigartig sein dürfte – und diese 50 Jahre teilen sich in 18 Jahre als Schriftführer und 32 Jahre als Vorsitzender auf.“ Helmut Göbel vollzog danach die weiteren Ehrungen: 70 Jahre - Rosemarie Heuel und Ehrenmitglied Gerhard Urban – 60 Jahre: Erika Heitze und Jochen Niemand - 40 Jahre: Elke Dickel, Günter Eling, Rita Eling, Hans Fischer, Frieder Mengel, Gertrud Müller-Krämer, Bernd Schäfer, Birgit Schmitt, Armin Smolka und Luise Weber - 25 Jahre: Peter Eling, Brigitte Hesse, Ursula Hinkel, Peter Klappert, Gerhild Müller, Ute Schmallenbach, Franz Schulte, Karl-Hermann Weiß und Manfred Wilk.

 

Vorsitzender SGV Netphen: Helmut Göbe

Hohe Mark Steig ist jetzt zertifizierter Qualitätsfernwanderweg

Raesfeld (idr) - Der Deutsche Wanderverband hat den im April 2021 neu eröffneten Hohe Mark Steig jetzt als Qualitätsfernwanderwerg zertifiziert. Die Auszeichnung wurde auf der Messe Caravan Salon in Düsseldorf übergeben. Realisiert wurde der Wanderweg vom Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen mit dem Verein Naturpark Hohe Mark. „Der RVR setzt als größter kommunaler Waldbesitzer Deutschlands mit dem Projekt Hohe Mark Steig auf einen nachhaltigen Naturtourismus für die Metropole Ruhr. Die aktuelle Auszeichnung für den neu geschaffenen Fernwanderweg bestätigt den Ansatz. Durch Qualität sorgen wir für Attraktivität", so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Der Hohe Mark Steig zwischen Olfen und Wesel verbindet auf 137 Kilometern vielfältige Naturlandschaften, Aussichtpunkte und Sehenswürdigkeiten sowie elf Gemeinden im Ruhrgebiet, im Münsterland und am Niederrhein. Als Ergänzung zur Hauptstrecke des Hohe Mark Steigs werden künftig Rundwege als spezielle Angebote für Tagesgäste, sogenannte Landstreifer, entwickelt.