Vollmondwanderung – oder: Auf der Suche nach dem Mann im Mond

Das Geleucht

Die Halden im Ruhrgebiet sind immer eine Reise wert. Und die Landmarke „Das Geleucht“ auf der Halde Rheinpreußen in Moers-Meerbeck macht da keine Ausnahme. Die überdimensionierte, begehbare Grubenlampe, entworfen von Otto Piene, thront seit 2007 hoch über dem Rhein. Besonders bei Einbruch der Dämmerung wird das Kunstwerk zum Hingucker: Durch die integrierte Beleuchtung scheint die „Lampe“ von innen heraus zu glühen – fast so wie eine Kohle im Ofen. Eine eindrucksvolle Hommage an die Ära, als Kohle die Region geprägt hat.

Auch die SGV Abteilungen Essen und Kupferdreh wollten sich diesen An- und Ausblick nicht entgehen lassen. Am 29. Juli war es dann soweit: Zehn Wanderer machten sich vom Moerser Bahnhof auf den Weg, vorbei am Sparkassen-Wandgemälde und entlang des Moersbaches zur Halde Rheinpreußen. Belohnt wurden sie mit einem großartigen Sonnenuntergang, einem faszinierenden Kunstwerk und einem imposanten Vollmond, der pünktlich um 22:20 Uhr über dem Horizont aufging. Der Rückweg konnte dann, beseelt von den Eindrücken des Tages, mit dem Bus zurück zum Bahnhof Moers angetreten werden.

 

 

 

 

 

 


Gemeinsam unterwegs: WAZ-Wanderung in Velbert

Im „Stillen Park“ in Velbert, eine denkmalgeschützte Grünanlage mit alten Grabsteinen

 

Gut gelaunt starteten die Teilnehmer mit Wanderführer Dieter Eschner am Friedrich-Karrenberg-Platz zur 25. WAZ-Wanderung – und wie so oft spielte auch diesmal der Wettergott mit. Die Tour führte zunächst durch den „Stillen Park“, eine denkmalgeschützte Grünanlage mit alten Grabsteinen bedeutender Velberter Persönlichkeiten. Kaum bekannt: Bis 1960 wurde dort noch beerdigt. Weiter ging es zum Zechenweg, wo Rita Eschner erläuterte, dass hier von 1892 bis 1916 Eisenerz abgebaut und anschließend zum Verhütten nach Kupferdreh transportiert wurde. Vorbei am früheren Steinbruch Hefel wanderten die Teilnehmer durch den Langenhorster Wald bis zum Ziel, dem Jugendgästehaus. Dort wartete die verdiente Stärkung: Erbsensuppe und Getränke, spendiert von der WAZ.

 


Outdoor-Kids: Drei Tage Abenteuer und Naturerlebnis

 

Unter Anleitung von Helga Kipp, Fachwartin für Wege und Jugend, führte der SGV Bad Sassendorf an drei Tagen eine weitere Outdoor-Kids-Veranstaltung durch. Dabei konnten die Kinder das grüne Outdoor-Kid-Abzeichen für Einsteiger oder das rote für Fortgeschrittene erwerben. Tag eins führte entlang der Rosenau: Themen waren Fauna, Flora, Renaturierung sowie Umwelt- und Naturschutz. Essbare Pflanzen wurden gesammelt und probiert. Am zweiten Tag standen Kartenkunde, Kompass, Sinnesübungen und das Wandern nach Zeichen im Mittelpunkt. In Schallern übten die Kinder das sichere Entzünden eines Lagerfeuers mit verschiedenen Methoden. Der dritte Tag widmete sich der Heimat und der Frage: Was macht die Soester Börde aus? Im Salzweltenmuseum in Bad Sassendorf erfuhren sie Wissenswertes zur Salzgeschichte und gewannen selbst Salz. Ein kleiner Aussichtsturm bei Klieve in der Gemeinde Anröchte vermittelte Einblicke in die Geologie der Gegend und den Steinabbau. Zum Abschluss gab es Urkunden und die Outdoor-Kid-Abzeichen.

 

Fünf starke Outdoor-Kids ... besuchten u.a. das Salzweltenmuseum.

SGV Fleckenberg wanderte auf die Zugspitze

Ein einmaliges Erlebnis für diese Gipfelstürmer des SGV Fleckenberg

 

Am Samstag, den 30. August, starteten elf Mitglieder der SGV Abteilung Fleckenberg zu einer fünftägigen Hüttentour, bei der die Besteigung der Zugspitze geplant war. Los ging es morgens in Garmisch-Partenkirchen. Durch die imposante Höllentalklamm führte der Weg zur ersten Berghütte, dem Kreuzeckhaus. Nach einem zünftigen Hüttenabend ging es am Sonntag weiter bis zur an der Partnach gelegenen Rheintalangerhütte. Am Montag folgte dann der Höhepunkt der Tour: die Besteigung der Zugspitze. Dabei mussten 1.520 Höhenmeter bewältigt werden. Nach rund sechs Stunden erreichten alle elf Wanderer den Gipfel des höchsten Berges Deutschlands. Nach einem Gipfelfoto und einer Pause ging es 850 Höhenmeter bergab zur Knorrhütte, dem dritten Übernachtungsziel. Am vierten Tag stand die Coburger Hütte auf der österreichischen Seite auf dem Plan. Von dort führte die Wanderung am fünften Tag über einen Klettersteig nach Ehrwald und anschließend mit der Zugspitzbahn zurück nach Garmisch-Partenkirchen. Eine anspruchsvolle Tour – und ein tolles Erlebnis.

 


Sonniger Jahresabschluss auf dem Kohlberg

Gut gelaunt ließ der SGV Neuenrade das Wanderjahr 2025 ausklingen

 

43 begeisterte Wanderer begleiteten Wanderführerin Gudrun Sulzer Ende November bei der Abschlusswanderung des SGV Neuenrade. Die Tour führte vorbei am Gut Berentrop hinauf auf den Neuenrader Hausberg „Kohlberg“ und über den Philosophenweg wieder zurück in Richtung Neuenrade. Strahlender Sonnenschein, die erste winterliche Landschaft auf den Höhen des Kohlbergs sowie Glühwein und ein kleiner Imbiss am „Weinberg“ machten diesen Tag zu einem rundum gelungenen und stimmungsvollen Ausklang des Wanderjahres 2025.

 

Blick über Neuenrade ins Sauerland

Einladung zum Wanderwochenende: Wandern mit Weitblick – Naturerfahrung im Sauerland

Von der SGV Hütte Attendorn genießt man einen herrlichen Blick in die Weite.

 

Habt ihr Lust, die landschaftliche Schönheit rund um den Biggesee zu entdecken und dabei Körper und Geist in Bewegung zu bringen? Die SGV Abteilung Attendorn lädt euch gemeinsam mit der Akademie Biggesee vom 14. bis 17. Mai 2026 (Christi Himmelfahrt) zu einem verlängerten Wanderwochenende ein. Euch erwarten geführte Touren, eine Bootstour sowie ausreichend Zeit für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Die Teilnahmegebühr beträgt 330 Euro pro Person bzw. 600 Euro für zwei Personen. Im Preis enthalten sind Unterkunft in der Akademie Biggesee, Frühstück, Mittagessen bzw. Lunchpakete, Abendessen sowie das gesamte Programm. Infos und Anmeldung: www.akademie-biggesee.de/seminare/wandern

 


68. Heiligabendwanderung zu Hunzigers Tannen

 

Eine Tradition, die jedes Jahr begeistert: Bei winterlicher Kälte trafen sich rund 115 Mitglieder und Freunde der SGV Abteilung Arnsberg am frühen Nachmittag am Wanderparkplatz Hasenwinkel zur 68. Wanderung zu Hunzigers Tannen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden und dem Signal der Jagdhornbläser ging es los. Am Ziel sorgten ein loderndes Feuer und ein festlich geschmückter Baum für stimmungsvolle Atmosphäre. Das Arnsberger Blasorchester spielte Weihnachtslieder, dazu gab es Stollen, Tee und Glühwein. Zum Abschluss dankte Thomas Havestadt allen Helfern, bevor die Kinder die Süßigkeiten am Baum plünderten.

 

Jedes Jahr an Heiligabend trifft sich der SGV Arnsberg, um gemeinsam auf das Christkind zu warten

Glühwein, Gemeinschaft und gute Laune

Auf der Uentroper Tunnelplatte war Treffpunkt für beide SGV Abteilungen

 

Bereits zum 33. Mal fand Mitte November die traditionelle Glühweinwanderung der SGV Abteilungen Oeventrop und Niedereimer statt. Die Oeventroper Wanderfreunde starteten am Wanderheim in Oeventrop, die Wanderfreunde aus Niedereimer machten sich von Niedereimer aus auf den Weg. Trotz schlechter Wettervorhersage blieb es trocken, und beide Gruppen trafen sich pünktlich am vereinbarten Treffpunkt auf der Uentroper Tunnelplatte. Ziel war in diesem Jahr das SGV-Wanderheim in Oeventrop, wo bereits leckerer Glühwein, Kaffee und Gebäck auf alle warteten. Bei Musik, netten Gesprächen und bester Stimmung fand der gelungene Wandertag dort seinen gemütlichen Abschluss.

 


Jahresabschlusswanderung mit Fackeln durchs Ruhrtal

 

Am 28. Dezember unternahm der SGV Schwerte seine traditionelle Jahresabschlusswanderung mit Fackeln durch das Ruhrtal. Nebel und Frost sorgten dabei für eine stimmungsvolle Winteratmosphäre. Unter der Leitung der Wanderführer Johanna und Ferdi Ziese machten sich SGVer und Gäste auf den Weg. Nach rund sechs Kilometern und vielen guten Gesprächen klang die Wanderung bei einer gemütlichen Einkehr im Café Herrlich aus.


Gaumenfreude trifft Industriekultur

Das ehemalige Koepchenwerk am Hengsteysee ist ein besonderes Industriedenkmal. Benannt nach Professor Arthur Koepchen, ist es heute zudem ein Ort, an dem im Ruhrgebiet Wein angebaut wird: Direkt am steilen Hang, dort wo die großen Wasserrohre sichtbar sind, wachsen verschiedene Rebstöcke gen Himmel. Das Projekt vino hat aus Idee und Leidenschaft ein Ausflugsziel mit viel Engagement und Herzblut geschaffen. Genügend Gründe für die SGV Abteilungen Kupferdreh und Essen, gemeinsam von Dortmund-Syburg zum Koepchenwerk zu wandern. Besichtigung des Museums, Führung durch den Weinberg und die Verköstigung dreier Weine rundeten den Tag ab – kurz: ein rundum gelungener Wandertag.

 


Grünkohl-Essen trifft Wanderlust: Neuer Plan für 2026

Fröhlicher Jahresabschluss beim SGV Bruchhausen

 

Zum Jahresabschluss stand beim SGV Bruchhausen ein echtes Highlight auf dem Programm: das gut besuchte Grünkohl-Essen. Wer wollte, konnte sich vor dem leckeren Essen bei einer kleinen Wanderung schon einmal Appetit holen. Im Anschluss wurde der neue Wanderplan für 2026 vorgestellt. Zu den besonderen Höhepunkten zählen eine mehrtägige Radtour entlang der Weser sowie die Wanderung der nächsten Etappe auf dem Rothaarsteig. Ganz neu im Programm sind die sogenannten „Ager“-Wanderungen – ein Angebot, das insbesondere Neu-Wanderern den Einstieg ins Wandern erleichtern soll.

 


Winterliche Schneeschuhwanderung bei Kaiserwetter

Perfekt ausgestattet mit Schneeschuhen

 

Perfektes Winterwetter lockte im Januar zahlreiche Naturfreunde der Züscher SGV Abteilung zu einer rund zweistündigen Schneeschuhwanderung mit besonderem Naturerlebnis. Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt führte die Tour durch eine verschneite Winterlandschaft, fernab von Alltagshektik und Straßenlärm. Dank der Schneeschuhe kamen alle gut voran. Während der Wanderung legte die Gruppe mehrere kurze Pausen ein, um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen – mit einem Wetter, das sich von seiner besten Sonnen-Seite zeigte. In ruhigem Tempo ging es durch die Wälder rund um Züschen, immer begleitet vom leisen Knirschen des Schnees unter den Füßen. Neben der Bewegung an der frischen Luft stand vor allem das gemeinsame Naturerlebnis im Vordergrund. Die gute Stimmung und das angenehme Tempo machten die Wanderung auch für weniger geübte Teilnehmende gut machbar.

 


Neue Schutzhütte ergänzt Wuppertaler Rundweg

Zur Einweihung gewandert: Mitglieder des SGV Wuppertal.

 

Der goldene Herbst zeigte sich zur Eröffnung der neuen Schutzhütte des SGV Wuppertal von seiner schönsten Seite – sehr zur Freude der rund 25 Wanderer, die gemeinsam zur Einweihung gewandert waren. Der Weg führte von Sudberg zur Hütte bei Berghausen und danach weiter zur Kohlfurth. Mit insgesamt 7 km Länge war es eine eher leichte Tour, verbunden mit einer kurzen Einkehr in der neuen Hütte. Getränke gab es auf Vereinskosten, viele hatten eigene Verpflegung dabei, auch ein paar Snacks wurden gereicht. „Die neue Schutzhütte hat 7.500 Euro gekostet“, erklärt Klaus Staedtler, der u.a. für die Finanzen zuständig ist.  Die Arbeiten wurden von den gemeinnützigen Werkstätten des Kreises Mettmann ausgeführt. „Dort wurden auch die Schutzhütten für den Neandertal-Steig in gleicher Bauweise errichtet, daher passen sie gut in die Region“, ergänzt der 2. Vorsitzende Dirk Mücher.

 


Gemeinsam für saubere Wege: Müllsammelaktion entlang der Wanderstrecken

 

Ausgerüstet mit Müllbeuteln und Schutzhandschuhen konnte Karl-Heinz Hadder an drei Samstagen zahlreiche Wanderfreunde begrüßen. Mit der Müllsammelaktion wurde praktisch umgesetzt, was in der Satzung der Abteilung fest verankert ist: Dass sich die Abteilung für die Verwirklichung von Natur- und Umweltschutz und für ca. 95 km Wanderwege im Erkrather, Gruitener und Haaner Gebiet einsetzt. Bereits an allen Startpunkten zeigte sich eine erschreckende Bilanz: Unzählige leere Dosen, Flaschen, Kronkorken, Zigarettenschachteln und Zigarettenkippen wurden aufgesammelt. Über Feld- und Wirtschaftswege folgte die Gruppe dem Wanderzeichen „weißer Kreis“ auf schwarzem Grund – und stieß immer wieder auf Müll in allen Variationen. Besonders stark verschmutzt waren die Bereiche an der Gruitener Bahntrasse, im Haaner Bandenfeld sowie entlang der Landstraße K12 am Jägerhof Richtung Erkrath. Erstaunlich war jedoch: Auf den eigentlichen Wanderwegen fand sich kaum Müll – vermutlich, weil dort vor allem Wanderer unterwegs sind. Die Aktion war eine Bildungswanderung in Zusammenarbeit mit der SGV Wanderakademie NRW.