Alle Jahre wieder… zum Frühjahr: Umweltaktion

Letmathe - Jedes Jahr organisiert diese SGV Abteilung im Umfeld ihres vereinseigenen Wanderheimes eine Umweltaktion, in der es darum geht, Teile des Wanderweges und die Böschungen der angrenzenden Bundesstraße von Müll und Unrat zu befreien. Die Stadtverwaltung unterstützt das Agieren durch die Bereitstellung des notwendigen Equipments sowie den späteren Abtransport der gesammelten „Fundstücke“. Die diesjährige Aktion fand am 17. April statt und hatte die ergänzende Herausforderung, den coronabedingten Infektionsschutz umfassend zu berücksichtigen (Bild oben) und für alle möglichen Eventualitäten zu dokumentieren. 18 Wanderfreunde beteiligten sich an der Durchführung. Gefunden wurden neben den „Klassikern“ Flaschen, Kaffee-Bechern, Pizza- und Zigarettenschachteln, Renovierungsmaterial auch Möbelstücke, Sportgeräte, ein Kindersitz, Brillengläser, Autoteile und allerhand anderes mehr. Von Passanten und vorbeifahrenden Radfahrern hörten die aktiven SGV-Mitglieder mehrfach unterstützende Zurufe und Kommentare. Zudem berichtete die Tagespresse ausführlich über das Geschehen. „Die Letmather SGVer sind mit der erfolgreichen Umweltaktion, dem Ergebnis und dem damit einhergehenden SGV-Image-
gewinn äußerst zufrieden“, heißt es in einem veröffentlichten Resümee.

Die Stadtverwaltung unterstützt das Agieren und sichert den späteren Abtransport.

Bunte Nagelbilder kontra triste Corona-Einschränkungen

Langscheid - Eine willkommene Abwechslung konnte der SGV Langscheid/Sorpesee erneut seinen jungen Mitgliedern auch in diesem Frühjahr bieten. Zum Einsatz unter Corona-Regularien kamen dabei nicht so ganz alltägliche Bastelmaterialien, die für die Verarbeitung bei Jugendwart Christoph Wilmes abzuholen waren. Die Aufgabe: Es sollten daraus in Heimarbeit als Kunstwerke bunte Nagelbilder hergestellt werden. Das Foto von Anke Baumeister zeigt die fleißigen Jungkünstler Paula und Justus Könemund bei der Umsetzung ihrer kreativen Ideen.


Batterien leerer Flaschen nach Corona-Partys

Partyreste

Neheim - Seitdem das Wanderheim des SGV Neheim am Schwiedinghauser Feld im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen geschlossen ist, haben sich andere Nutzergruppen dort eingefunden. Vor allem Jugendliche nutzen das ruhige, wind- und wettergeschützte Plätzchen unter dem Vordach der Hütte, um ungestört ihre sogenannten Corona-Partys zu feiern. Ihre Hinterlassenschaften, hauptsächlich ganze Batterien leerer Flaschen, lassen auf Art und Umfang der Exzesse schließen. Einige Fundstücke, die der SGV Hüttenwart Jürgen Tölle regelmäßig entsorgen muss, lassen außerdem darauf schließen, dass es hier nicht beim Alkoholkonsum bleibt, sondern auch Drogen konsumiert werden.


Digitale Nistkastenaktion schuf neues Zuhause für Rotschwänzchen, Meise & Co. Über 50 Kinder waren bei SGV Aktion mit viel Freude am Tun dabei

Müschede - Das bauliche Erstellen von Nisthilfen ist bei der Wanderjugend Müschede seit vielen Jahren fester Bestandteil der aktiven Naturschutzarbeit der SGV-Abteilung. So stand die ursprünglich von Naturschutzwart Dietmar Wältermann ins Leben gerufene und betreute Aktion auch in diesem Jahr Ende Februar angesichts des nahenden Frühlings im Mittelpunkt der Familienarbeit – unbeeinträchtigt von Einschränkungen der Corona-Pandemie: Sie fand nämlich digital statt. Nachdem sich abzeichnete, dass die bei Kindern und Jugendlichen recht beliebte Aktion auf dem Gelände des vereinseigenen Jugend- und Wanderheims 2021 nicht wie gewohnt stattfinden kann, wurde entschieden, sie erstmalig online anzubieten. „Das Bauen von Nistkästen macht einfach Spaß und eignet sich hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit den heimischen Tieren und deren Lebensweise vertraut zu machen. Diese Chance wollten wir uns durch Corona nicht nehmen lassen“, erklärt Jugendwart Christian Becker (Mitte), der zusammen mit Julian Hallmann (li.) und Marion Pape die Aktion organisierte. So bekamen 52 Kinder und Jugendliche, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, den Bausatz für einen Nistkasten vom SGV nach Hause geliefert und konnten ihn gemeinsam mit ihren Eltern zusammenbauen. Hilfreich unterstützt wurden sie dabei durch ein eigens für diese Aktion angefertigtes Erklärvideo (Bild). Nach baulicher Fertigstellung inklusive individueller Gestaltung der Außenfassaden (Bild) sind die neuen Behausungen sofort in den Gärten der teilnehmenden Familien aufgehängt worden. Der SGV Müschede und seine jungen Vogelhausbesitzer beobachten seitdem gespannt den Einzug der gefiederten Gäste und die Aufzucht ihres Nachwuchses.


Fichtensterben nicht mehr aufzuhalten – SGV Helfergruppe war erfolgreich tätig

Arnsberg - Naturschutzwart Dirk Brodersen von dieser SGV Abteilung konnte beim 2. Naturschutzstammtisch Stadtförster Sebastian Demmel als Referenten begrüßen. Er konnte mit seiner Powerpoint-Präsentation den Anwesenden klar und deutlich erläutern, dass der Fichtenbestand im Arnsberger Stadtwald nicht mehr zu retten ist. Die extreme Trockenheit der letzten Jahre nutzte der Borkenkäfer – auch Buchdrucker genannt –, um sich rasend schnell auszubreiten. Durch den stetigen Wassermangel konnten die Fichten kein Harz zur Abwehr mehr bilden, so dass bereits Ende 2018 riesige Mengen Borkenkäfer den Fichtenbestand befielen. Das Fichtensterben ist aber nicht nur im Arnsberger Stadtwald, sondern im gesamten Sauerland und darüber hinaus unübersehbar geworden. Durch die Abholzung der Fichten entstehen enorme Freiflächen, für die neue Wege der Aufforstung gefunden werden müssen. Stammtisch-Thema war auch, dass Dirk Brodersen den Entwicklungsplan der Streuobstwiese am Kuhweg – ein Projekt der SGV Abteilung – vorstellte. „Die SGVer der Helfergruppe ‚Streuobstwiese‘ waren das Jahr über stark engagiert und haben unter anderem durch Entbuschung der Wiesenfläche, Aufbau einer Benjeshecke sowie Abbrucharbeiten der vorhandenen Teichanlage tolle Arbeit geleistet“, so Pressewartin Elvira Eberhard. „Besonders hervorzuheben ist ferner, dass die Gruppe in der sommerlichen Trockenzeit viele Kanister mit Wasser zur Wiese transportierte, um die Neuanpflanzungen mit wertvollem Nass zu wässern und so in ihrer Existenz zu sichern.“


Im April malten 24 kleine SGVer dem Osterhasen ein Waldbild, bevor sich die Familien individuell auf die ausgeschilderte Wanderstrecke begaben. Zum Dank bekamen die kleinen Künstler ein Osterkörbchen vom Osterhasen.

Kreative Aktivität gegen Corona-Entmutigung Ein beispielhaftes Aktiv-Dokument vom Affelner SGV Vorsitzenden Andreas Schulze

Farbenfrohe März-Aktion für die Ü65- Senioren: Klaus Muhl freute sich sehr über den bunten Blumengruß vor seiner Haustür.

Neuenrade/Affeln - In Zeiten von Corona war es leider nicht möglich, unsere Wanderungen so durchzuführen, wie wir es eigentlich gewohnt sind. Aber wir ließen uns nicht entmutigen und überlegten, was wir trotz alledem unseren Mitgliedern anbieten können. Alles natürlich immer unter den vorgeschriebenen Schutzbedingungen, Vorschriften und mit Absprache des Ordnungsamtes. Bei unserer Auftaktwanderung im Februar 2021 galt es als Ziel, unsere Schutzhütte am Affelner Imberg aufzusuchen und vor Ort ein Selfie mit dem Holzschild ,,SGV-Wanderfreunde Affeln" zu machen – hier präsentiert von der Familie Sasse. Gewandert wurde im Familienverband, als Paar oder auch als Einzelperson. Für die eingeschickten Selfies an die Vereinsmailadresse gab es als kleines Dankeschön fürs Mitmachen Wanderbroschüren, Süßes, eine Tüte mit Blumensamen, Kinderhefte und einen Sauerlandsticker. Im März hätte unsere gemütliche Wanderung für Jedermann stattfinden sollen.Auch hier boten wir eine Alternative und brachten allen Ü65-Mitglieds-Senioren unserer Abteilung – auf unserem Bild bekam Klaus Muhl kontaktlos seine Frühlingsblume direkt vor die Haustür –, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben, ihnen eine Freude zu bereiten und etwas Farbe in diese triste Zeit zu bringen. Auch die österliche Emmaus-Familienwanderung im April verlief ,,mal ganz anders". Bevor die Familien sich auf die ausgeschilderte Strecke begeben konnten, galt es zuvor, dem Osterhasen und seinen Waldbewohnern ein Bild zu malen. 24 kleine Künstler beteiligten sich an dieser Aktion, konnten ihre Werke im Affelner Lohwäldchen begutachten und bekamen im Anschluss auch hier kontaktlos ein Osterkörbchen vorbeigebracht. Natürlich durften an der Tour auch Wanderfreunde teilnehmen, die sich nicht künstlerisch betätigt hatten. Fazit des Vorsitzenden: Bei allen Aktionen gab es sehr gute Beteiligungen, viele positive Rückmeldungen (per E-Mail, WhatsApp oder auch Fotos mit glücklichen Teilnehmern), über die sich der Vorstand sehr gefreut hat und ihn anspornt, sich derartig weiter zu engagieren.

"Bitte lächeln" hieß es bei der Fotoaktion im Februar, bei der sich Familie Sasse mit Wanderschild fotografierte.

Windmühle bekommt einen neuen Standort

Hagen/SGV Land - Das Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) setzt seine Windmühle um. Sie war das erste Bauwerk, das nach der Museumsgründung 1965 als neue Landmarke auf einem Hügel vor dem Museumseingang errichtet wurde – sie begrüßte die zahlreichen Besucher. Künftig thront die Mühle aus dem Jahr 1850 auf dem Platz am oberen Ende des Museums. „Ihr Sockel und ihre Holzkonstruktion werden von dem Zusammenhang restauriert. Das Richtfest ist für August geplant“, heißt es in einer Ankündigung des LWL. Weitere Infos zu dem in seiner Art einzigartigen Freilichtmuseum im Netz unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de


Ruhrverband dokumentierte: Der Winter an der Ruhr war zu trocken und zu warm

Essen/SGV Land - Der Winter 2020/21 war im Einzugsgebiet der Ruhr vom Hochsauerland bis zum Niederrhein erneut trockener und wärmer als im langjährigen Mittel. Die Auswertungen des Ruhrverbandes haben bewiesen: Obwohl im Januar 14 Prozent mehr Niederschläge als üblich fielen, ergab der Gesamtzeitraum ein Defizit von 13 Prozent. Mit der mittleren Temperatur von 2,2 Grad wurde der Winter auch 0,9 Grad wärmer als im Durchschnitt notiert. Und das ist auch den Wanderern im Ruhrtal und an den Zuläufen aufgefallen: Nach vielen Monaten mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen im Sommer und Herbst fehlte zur Jahreswende in den Talsperren für 2020 gegenüber dem langjährigen Mittel ein knappes Fünftel des Stauinhalts, was in Zahlen bedeutet: ein Minus von 73 Millionen Kubikmeter an Wasser. Nach kontinuierlichen Niederschlägen ab Mitte Dezember erreichten die Talsperren bis Ende Februar nur 83,7 Prozent des Vollstaus.


Dortmund - Vor 30 Jahren hat die SGV Abteilung DO-Aplerbeck eine Patenschaft über das obere Naturschutzgebiet Nathebachtal in Dortmund übernommen und in dieser Zeit zahlreiche Büsche, Sträucher und Bä

Essen/SGV Land - Der Winter 2020/21 war im Einzugsgebiet der Ruhr vom Hochsauerland bis zum Niederrhein erneut trockener und wärmer als im langjährigen Mittel. Die Auswertungen des Ruhrverbandes haben bewiesen: Obwohl im Januar 14 Prozent mehr Niederschläge als üblich fielen, ergab der Gesamtzeitraum ein Defizit von 13 Prozent. Mit der mittleren Temperatur von 2,2 Grad wurde der Winter auch 0,9 Grad wärmer als im Durchschnitt notiert. Und das ist auch den Wanderern im Ruhrtal und an den Zuläufen aufgefallen: Nach vielen Monaten mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen im Sommer und Herbst fehlte zur Jahreswende in den Talsperren für 2020 gegenüber dem langjährigen Mittel ein knappes Fünftel des Stauinhalts, was in Zahlen bedeutet: ein Minus von 73 Millionen Kubikmeter an Wasser. Nach kontinuierlichen Niederschlägen ab Mitte Dezember erreichten die Talsperren bis Ende Februar nur 83,7 Prozent des Vollstaus.

Eine tolle SGV Patenschaft

30 SGVer auf virtueller Tour via Berlin in die heimische Region

Die Perle des Oberen Lahntals war nach 1524 km erreicht.

Oberes Lahntal - Da die Pandemielage keine gemeinsamen Gruppen-Wanderungen möglich machte, hatte sich Anfang März die SGV-Abteilung Oberes Lahntal Feudingen etwas nicht Alltägliches einfallen lassen, um trotz der Einschränkungen etwas gemeinsam zu unternehmen. Sie wollte mit den Mitgliedern virtuell bis Berlin wandern. Dazu sollte jeder, der eine Wanderung unternimmt, die Strecke an Wanderwart Alfons Herbst melden. Schnell stellte sich heraus, dass Berlin als Ziel zu nah und kilometermäßig zu wenig war. Schon am 6. März war wenige Tage nach dem Start der Aktion die Hauptstadt erreicht und die virtuelle Tour hätte ein Ende gehabt. Das sollte aber so nicht sein – deshalb wurde die Strecke verlängert. Sie führte weiter über Dresden, Bayreuth, Nürnberg, Stuttgart, Heidelberg, Frankfurt zurück ins heimische Feudingen. Dieses Ziel ist nun erreicht: Nach exakt 1 524 Kilometern war „die Perle des Oberen Lahntals“ wieder erreicht. Das Interesse bei den SGVern war groß, so beteiligten sich über dreißig Mitglieder. Die einzelnen Streckenlängen lagen zwischen 4 und 18,5 Kilometern. Der Vorstand freut sich über das Ergebnis und bedankt sich bei allen, die diese Aktion auf diese Weise so erfolgreich gemacht haben. „Schon jetzt gibt es Überlegungen, wie der Auftakt der gemeinsamen Wandersaison gestaltet werden kann. Sicher ist, dass sich der Vorstand etwas Besonderes einfallen lassen wird“, so das in einer Information veröffentlichte Fazit.


Schon ein Blick auf 2022: Römer-Museum baut Wachhaus mit erstem Escape-Room

Haltern/SGV Land – Für eine gemeinsame SGV-Wanderjugend-Aktivität im Kreise von Familie oder in Begleitung von Oma und Opa ist dies ein spannendes Ziel für das kommende Jahr: 2022 will das Römermuseum Haltern den deutschlandweit ersten Römer-Escape-Room eröffnen. Die neue Attraktion im Wachhaus geht zeitgleich mit der Eröffnung der Archäologischen Landesausstellung „Roms fließende Grenzen. Rom in Westfalen 2.0“ für die Besucher an den Start. Museumsgäste können in dem 105 Quadratmeter großen, neu errichteten Gebäude des Kontrollpostens die letzten Stunden von Aliso nacherleben. So erfahren die Besucher die Geschichte hautnah: Nach der Varusschlacht 9 n.Chr. war Aliso das letzte römische Lager an der Lippe, das sich trotz germanischer Angriffe noch einige Zeit behaupten konnte. Durch eine List befreiten sich die römischen Besatzer aus dem Lager und retteten sich an den Rhein. Wie einst die römischen Legionäre, müssen die Gäste versuchen, sich aus der Belagerung zu befreien und den Escape Room zu verlassen. In nur 60 Minuten gilt es, verschiedene spannende Rätsel und Aufgaben zu lösen. Auch das Innere des Gebäudes soll mit möglichst originalgetreuen Ausstattungsgegenständen wie Stockbetten, Schränken, Tischen und Hockern versehen werden. Mehr Infos: www.lwl-roemermuseum-haltern.de.


Der Kreuzweg auf der Halde Haniel

Bottrop/SGV Land – Das Bistum Essen hat Stationen des Kreuzweges auf der Halde Haniel in Bottrop instand gesetzt, die durch Vandalismus, aber auch durch Witterungseinflüsse geschädigt wurden. Nach Abschluss der Arbeiten fand wegen Corona dennoch die jährliche, zur Tradition gewordene Karfreitagsbegehung nicht als Publikumsereignis statt – stattdessen gab es einen virtuellen Kreuzweg. Auch zu allen anderen Jahreszeiten ist es lohnend, mal individuell einen fußläufigen Aufstieg mit besinnlichem Inhalt zu unternehmen. Der Kreuzweg auf der Halde Haniel steht in engster Verbindung mit dem Steinkohlenbergbau im Ruhr-Revier. Um diese Verbindung zu verdeutlichen, sind die Stationen als symbolische Doppelbockgerüste gestaltet und werden durch Bergbaugeräte ergänzt. Der Weg endet auf dem Haldenplateau und bietet einen weiten Aus- und Überblick über die Region. Weitere Infos: www.bistum-essen.de

Die Kreuzwegstation

Neue RVR-Freizeitkarte für die Haard erschienen

SGV Land / Kreis Recklinghausen – Pünktlich zum Beginn der aktuellen Ausflugssaison hat der Regionalverband Ruhr (RVR) seine Freizeitkarte „TourTipp - Wandern in der Haard“ in überarbeiteter Neuauflage herausgegeben. Sie führt Wanderer, Walker, Radfahrer und auch Reiter sicher durch 5.500 Hektar Wald im Norden des SGV Vereinsgebietes zwischen Haltern, Datteln, Oer-Erkenschwick und Marl. Die Karte im Maßstab 1 : 20.000 bildet das gesamte Wegenetz in der Haard ab. Wanderer finden neu ausgeschilderten Rundwege, den gerade eröffneten Hohe-Mark-Steig und die Wanderwege des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), die Anschluss haben an das Wegenetz des Westfälischen Heimatbundes (WHB) für das Münsterland. Für Radfahrer zeigt die Karte das touristische Radroutennetz und Teile der Römer-Lippe-Route mit Verweis auf die Knotenpunkte. Unter dem Stichwort „Tipps und Tops“ werden lohnende Ausflugsziele vorgestellt, die auch Kindern Spaß machen, z. B. Spielplätze, Aussichtstürme, Bootsverleihe, Museen, Wildgehege und Wassermühlen. Hinweise auf Wanderparkplätze, Einkehrmöglichkeiten, Wohnmobil-, Grill- und Rastplätze runden das Angebot ab. Bezug: Die Freizeitkarte ist für 4,50 Euro im Buchhandel erhältlich.


Route der Industriekultur: Zeche Friedrich Heinrich mit Nr. 27 als neuem Ankerpunkt

Kamp-Lintfort/SGV Land - Die Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort wird als 27. Ankerpunkt in die Route Industriekultur des Regionalverbandes Ruhr (RVR) aufgenommen. Eine Informationsbramme markiert künftig den neuen Ankerpunkt. Die Stadt Kamp-Lintfort hatte 2019 im Vorfeld der Landesgartenschau 2020 beantragt, die ehemalige Zeche als neuen Ankerpunkt aufzunehmen. Ein Experten-Gremium, das sich intensiv mit dem Standort und seiner Perspektive beschäftigte, unterstützte einstimmig die Bewerbung. Die Fachleute hoben in ihrem Votum das außergewöhnliche Potential des Standortes hervor und betonten, dass es sich um einen industriekulturellen Kristallisationspunkt am linken Niederrhein handelt.

Daten + Fakten

Die Route der Industriekultur verbindet als RVR-Projekt auf einem 400 Kilometer langen Rundkurs das industriekulturelle Erbe des Ruhrgebiets – die Route eignet sich gut, als Wanderplan-Projekt über mehrere Jahre ins SGV-Angebot genommen zu werden. Zum Kernnetz zählen nun 27 Ankerpunkte, 17 Aussichtspunkte, 13 Siedlungen und zahlreiche Themenrouten. 2020 wurde die St. Antony-Hütte in Oberhausen als Ankerpunkt neu aufgenommen. Informationen: www.route-industriekultur.ruhr


Mehr Wandergenuss vor der Haustür von SGV Land

Kassel/Reinhardswald - 40 neue Naturpark-Rundwanderwege, der Qualitätswanderweg „Weserbergland-Weg“ und der neue Diemeltaler Schmetterlings-Steig laden zu großem Wandergenuss in den Naturpark Reinhardswald in Nordhessen ein. Zwischen alten Hute-Eichen, der märchenhaften Sababurg und beschaulichen Fachwerkorten lässt es sich hier hervorragend wandern. Neue Wege entdecken – Lieblingsplatz finden! – und das direkt vor der Haustür von SGV Land, gut und auch spontan in der aktuellen Jahreszeit erreichbar mit ÖPNV/Bahn sowie auf individuellen Verkehrswegen. Details im Netz unter www.naturpark.reinhardswald.de