Premiere gelungen: SGV Hüsten startete BNE-Abenteuer für Kinder

Im April 2025 startete der SGV Hüsten erfolgreich mit seiner ersten Aktion im Rahmen des Bildungsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Insgesamt 13 Kinder begaben sich gemeinsam auf eine spannende Entdeckungsreise durch den heimischen Wald. Mit kindgerechten Rätseln und kleinen Herausforderungen wurde die Wanderung zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Spielerisch und mit viel Begeisterung erkundeten die jungen TeilnehmerInnen die Vielfalt der Natur – lernten Bäume, Pflanzen und Tiere kennen und erfuhren, warum der Wald so schützenswert ist. Zurück am Wanderheim waren sich alle einig: Das war ein Tag voller Abenteuer, neuer Eindrücke und vor allem mit ganz viel Spaß!Die strahlenden Augen und die begeisterten Erzählungen der Kinder sprachen für sich. Mit dieser gelungenen Auftaktveranstaltung legt der SGV Hüsten einen wichtigen Grundstein für weitere Bildungsangebote rund um Natur, Nachhaltigkeit und gemeinsames Erleben.

Rätselspaß und eine Entdeckungsreise erwarteten die Kinder beim BNE-Bildungsprogramm, das die Abteilung Hüsten über das SGV BNE Regionalzentrum organisiert hat.
Sommer, Sonne und viel Aussicht – SGV Aplerbeck im Land der offenen Fernen

Eine wunderschöne Wanderfreizeit erlebten 15 Mitglieder des SGV Aplerbeck im Juni 2025 im Land der offenen Fernen, wie die Rhön auch genannt wird. In den fünf von Michael Penzel angebotenen Wanderungen lernten seine TeilnehmerInnen u.a. die Wasserkuppe mit Pferdskopf, Fliegerdenkmal und Fuldaquelle, die Hochrhön mit der Gedenkstätte des Rhönclubs am Heidelstein, eine Basaltblockhalde auf dem Schafstein sowie ein beeindruckendes Hochmoor im Bereich der bayrischen Rhön kennen. Alle waren sich einig: „once more again“.

Wandertipp vom SGV Unna
Unter der Führung von Christa Oberbossel erkundeten zwölf Wanderfreunde der SGV Abteilung Unna im Mai das Gebiet um die Heilenbecker Talsperre im Ennepetal. Es handelt sich um die älteste Trinkwassertalsperre in Südwestfalen. Die 12 km lange, sehr schöne Wanderstrecke führte durch eine wunderschöne einsame Landschaft.

Neuer Standort für den SGV Gedenkstein

Der SGV Gedenkstein hat nach Jahrzehnten einen neuen Platz gefunden: Neben der Wandertafel in Kleinhammer haben Mitglieder des SGV Versetal das Areal rund um das Denkmal neu gestaltet und bepflanzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Inmitten eines kleinen Blumenbeets und umgeben von Natursteinen erinnert der Grauwacke-Stein wieder an die über 100-jährige SGV Geschichte. Der Stein stammt aus dem örtlichen Steinbruch und wurde 1963 zum 50-jährigen Bestehen der Abteilung errichtet – damals auf dem Gelände der alten Schule. Nach dem Abriss musste der Stein umziehen. Zuletzt stand er vor der Einfahrt der Firma Colsmann. Baumaßnahmen an der Zufahrt machten erneut einen Standortwechsel nötig. Jetzt wird das Beet drei- bis viermal im Jahr von Katja Winter vom Blumengeschäft bepflanzt. „Wir danken Frau Winter und allen Helfern für ihr großartiges Engagement“, so Elke Schumacher vom SGV Versetal. Gewidmet ist der Stein den Gründern der SGV Abteilung, wie die Inschrift verrät.
Gemeinsam aktiv: SGV und TuS Hüsten gestalten bunten Nachmittag

Ein voller Erfolg war der gemeinsame Aktionstag des SGV Hüsten und des TuS Hüsten, der zahlreiche Kinder, Eltern und Vereinsmitglieder zusammenbrachte. Los ging es auf dem Gelände des TuS, wo das vielfältige Sport- und Kursangebot vorgestellt wurde. Die kleinen Besucher konnten sich nach Herzenslust austoben – sei es beim Bobbycar-Rennen, Stelzenlaufen oder beim überdimensionalen „Vier gewinnt“. Auch klassische Ballspiele sorgten für Spaß und Bewegung. Nach der sportlichen Einstimmung machte sich die Gruppe auf den Weg: Eine kurze Wanderung durch den Salinenpark führte zum Wanderheim des SGV. Dort wartete bereits das nächste Abenteuer: Die Kinder erkundeten das Gelände und gestalteten gemeinsam ein gemütliches Waldsofa – Teamarbeit mit Naturmaterialien und viel Kreativität. Den krönenden Abschluss bildete das Lagerfeuer. Bei knisternden Flammen und gegrillten Marshmallows klang der Tag in entspannter Atmosphäre aus.
Frauenwanderung mit Kräuterführung durch Wald und Wiese
Zwanzig Frauen trafen sich Mitte Juni bei bestem Sommerwetter zur Frauenwanderung des SGV Affeln. Unter fachkundiger Leitung gab es einen Einblick in die heimische Welt der Wildkräuter, direkt an der im Wald gelegenen SGV Hütte. Geleitet wurde die Führung von der Kräuterpädagogin Katrin Honisch. Das Erlernte an diesem Nachmittag war sehr vielseitig. Die Teilnehmerinnen sammelten und lernten, wie man Salben, Tee, Pflegeprodukte oder natürliche Hausmittel herstellt. „Wildkräuter stärken u.a. das Immunsystem und wirken entzündungshemmend“, erklärte die Expertin. Das ein oder andere konnte auch probiert werden. Zum Tagesabschluss wurde an der SGV Hütte gegrillt.

Herzlichen Glückwunsch, Heinz Hinse

Heinz Hinse ist ein echtes SGV Urgestein und wurde im Mai 90 Jahre jung. Seit 74 Jahren ist er Mitglied im SGV Werdohl-Versetal und hat den Verein über all die Jahre maßgeblich mitgestaltet. Als Vorstandsmitglied, darunter 15 Jahre als Schatzmeister, war Heinz stets eine verlässliche Stütze. Seine Wanderführungen waren bei Mitgliedern sehr beliebt – nicht nur wegen der leckeren Plätzchen aus seiner Bäckerei. Auch die Organisation der Vereinsfeste auf Dösseln, besonders zum 100-jährigen Jubiläum, zeigt sein großes Engagement. Nun tritt Heinz kürzer, doch seine Freude an der Gemeinschaft bleibt, so dass er oft noch zur abschließenden Einkehr kommt.
Tradition lebt auf – Petrus und Paulus im Grünen an der SGV Hütte Olpe gefeiert

Am Sonntag, 29. Juli, erklangen um 11 Uhr Orgelklänge durch den Wald – ein besonderer Moment, der die wiederauflebende Tradition des Waldgottesdienstes beim SGV Olpe einläutete. Der Gottesdienst fand an der SGV Hütte statt und war dem Hochfest von Petrus und Paulus gewidmet. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich 60 bis 70 Personen, um gemeinsam zu feiern. Pastor i. R. Rupert Bechheim leitete die Feier in seiner bekannten freundlichen Art. In seiner Predigt erzählte er von den Heiligen Petrus und Paulus, zog dabei Bezüge zu den Menschen vor Ort und zur Vergangenheit. Mit kleinen Anekdoten auf Olper Platt brachte er die Anwesenden zum Lachen und schuf eine herzliche Atmosphäre. Im Anschluss wurde bei einem fröhlichen Frühschoppen an der Hütte weitergefeiert. Als Dankeschön erhielt jeder, der an diesem Tag Namenstag hatte, ein kostenloses Kaltgetränk.
Eine Mittsommerwanderung mit Lesung
Schöner kann ein Mittsommerabend kaum sein: 25 SGVer und Gäste der SGV Abteilung Arnsberg freuten sich auf einen unterhaltsamen Sommerabend. Gestartet wurde am Sauerlandtheater, um von dort den ersten Vorlesepunkt im Eichholz, den Hexentanzplatz, zu erreichen. Kurzweilig war die Leseprobe aus „Anton hat kein Glück“. Von Zauberei, Waldfee, Magie, rotem Ledersofa, verschrobenem Ehepaar im Wald und Farngewändern war die Rede und von Anton in der Mittsommernacht. Sabine Trost las eindrucksvoll vor. Verschlungene Wege brachten die Wanderer zum nächsten Vorlesepunkt, dem Kinderteich im Eichholz. Der Schlossberg war die letzte Etappe, kurz vor Sonnenuntergang. Der Himmel färbte sich in sanften Orangetönen und Sabine Trost nutzte die Atmosphäre für eine weitere Lesung mit dem letzten Licht, das die Landschaft vergoldete. Die Worte verschmolzen mit der Ruhe des Augenblicks, und es schien, als läge Magie über dem Schlossberg. In dieser lauen Mittsommernacht war Gemeinschaft ebenso spürbar wie die Natur – ein Abend, an den sich die Teilnehmenden sicher noch lange erinnern werden.

Mehrtages-Radtour am Diemelsee

Der SGV Bruchhausen unternahm eine dreitägige Radtour am Diemelsee. Die Tour führte von Marsberg nach Willingen, wo der Tag mit einer geselligen Kutschfahrt endete. Am zweiten Tag umradelte die Gruppe den Diemelsee, am dritten Tag ging es zurück von Willingen nach Bruchhausen. Somit schafften die zehn Radfahrer in drei Tagen je 159 km mit ca. 1.760 hm im Anstieg und 1.840 hm im Abstieg.
75-jähriges Vereinsjubiläum mit Wanderwoche gefeiert

Die zweite Maiwoche stand beim SGV Castrop-Rauxel ganz im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums: Wanderungen um Tecklenburg sowie im Balver Land mit Schloss, Höhen und Höhlen, dazu eine Jagdhütte, die extra zur Einkehr geöffnet hatte. Auch in der Region wurde gewandert, mit Stöcken beim Nordic-Walking und zu Fuß durch das Castroper Holz. Ein Tag war für eine Radtour ins Emscherland reserviert. Den Höhepunkt erlebten über 100 WanderfreundInnen auf dem Kanalschiff „Santa Monika“ vom Schiffshebewerk Henrichenburg nach Dortmund. Mit an Bord waren Rajko Krawanja, Bürgermeister von Castrop-Rauxel, und Klaus-Dieter Lauterhahn, Vorsitzender des SGV Bezirks Emscher-Lippe. Auf dem Schiff herrschte fröhliches Treiben, viele waren auf dem offenen Deck. Die Sicht auf die Landschaft und die Brücken waren besonders. Besonders spannend war der „Sprung über die Emscher“, die geschwungene Brücke über den Rhein-Herne-Kanal und die renaturierte Emscher. Auch das Durchfahren der Schleuse Henrichenburg wurde beobachtet. Eine flotte Bedienung sorgte für kalte und warme Getränke, ehe das opulente Buffet eröffnet wurde. Im Dortmunder Hafen wurden Jubiläumsurkunden für 10- und 25-jährige Mitgliedschaften überreicht, der langjährige Vorsitzende, Manfred Pietschmann, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit fröhlichen Gesichtern ging es von Bord. Der 75 Jahre alte Wanderverein ist jung und dynamisch geblieben.

SGV Versetal unternimmt Planwagenfahrt

„Endlich mal eine Wanderung, bei der wir nicht laufen müssen“, das war der Spruch des Tages. 25 Mitglieder des SGV Versetal unternahmen bei bestem Wetter und ebenso guter Laune mit dem Planwagen des Landgasthofes Willecke eine zweistündige Rundfahrt. Kurz zusammengefasst ging es ab Sundern-Stockum in Richtung Amecke, dort am Golfplatz vorbei hinauf zur Kracht, nach Altenaffeln, teilweise über Stock und Stein nach Allendorf und zurück zum Startpunkt.
Wandern und Pilgern war Thema bei Fronleichnamsstation

Der SGV Werl hat in diesem Jahr die Segensstation im Kurpark von Werl für die Fronleichnamsprozession gestaltet. Marlies Böttcher, Vorsitzende des SGV Werl, gab auf Anfrage der Werler Kirchengemeinde grünes Licht und die Vereinsmitglieder Rut Studhof sowie Elisabeth und Hermann Konetzke haben die Station mit Freude dekoriert. Als Symbol für das Wandern und Pilgern wurden abgelaufene Wanderschuhe, Rucksäcke und Wanderstöcke verwendet. Neben den sonntäglichen Wanderungen pflegt der SGV Werl auch eine besondere Verbindung zum Pilgern. Jährlich pilgern mehr als zehn Mitglieder im September von Werl über Beckum nach Stromberg, wobei an zwei Tagen 45 Kilometer zurückgelegt werden und der Lebensstil auf Pilgerniveau reduziert wird. Eine Besonderheit in diesem Jahr war, dass es eine gemeinsame Prozession aller Kirchengemeinden des pastoralen Raums Werl mit anschließendem Gemeindefest gab.
Wandern und Kultur genießen im Thüringer Wald

Eine Woche voller Abwechslung haben diese 20 Wanderfreunde vom SGV Langenfeld-Monheim mit Wanderführerin Dorothea Haverkamp verbracht. Von Friedrichroda aus führten die Touren durch herrliche Landschaften, über blühende Wiesen, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und zu vielen großartigen Aussichtspunkten. Zugleich galt es aber auch, die reiche Kultur dieses Landes kennenzulernen, auf der Wartburg und im kleinen Dorfmuseum, beim selbst gebackenen Kuchen auf dem Dorffest und bei typisch thüringischer Hausmannskost, bei der Puppenausstellung, einem einstmals großen Handwerk in Thüringen, und bei der Vorführung einer hervorragend restaurierten historischen Orgel. Die Seele Thüringens begegnet dem interessierten Wanderer an vielen Orten. Am Ende der Woche war sich diese Gruppe einig: Wandern macht sehr viel Spaß. Nebenher die reiche Kultur zu genießen, ist eine ganz besonders schöne Verbindung.
SGV Dahle stellt Wanderwege wieder her

Rund um Dahle tut sich was, sehr zur Freude der Wanderer: Im Frühjahr hat der SGV Dahle durch Forstarbeiten, Witterung und Laubabwurf stark beanspruchte Teilstücke des Dahler Rundwanderwegs und des A4 wiederhergestellt. In mehreren Einsätzen mit Traktor, Forstwinde und Ackerwalze ging es an die Arbeit. „Der A4 war trotz guter Markierung oft schwer erkennbar, da der Weg über Jahre immer wieder mit Laub bedeckt wurde“, so Florian Lazer, SGVer und erfahrener Traktorlenker. „Der Dahler Rundweg wurde durch Forstmaschinen stark in Mitleidenschaft gezogen“, erzählt er. Verursacher unbekannt, daher hat die Abteilung die Instandsetzung kurzerhand selbst in die Hand genommen, Entwässerungsgraben inklusive. „Die Pflege hat auch an anderer Stelle einen erheblichen Nutzen“, ergänzt der 39-Jährige, der auch beim Verein Waldbrandteam aktiv ist. Das Entfernen von Laub und Rohhumusauflage ist neben einem gepflegten Waldweg ein guter Feuerschutzstreifen. Somit leistet der SGV auch einen Beitrag zum Brandschutz.
