Wandertipps und Aktionen unserer SGV Abteilungen
SGV Affeln
Jugendliche schaffen Lebensraum für heimische Tiere
Ein großartiges Projekt für den lokalen Naturschutz haben die Jugendlichen des SGV Affeln erfolgreich in die Tat umgesetzt. Am Naturplatz rund um die vereinseigene SGV Hütte wurde Ende September kräftig angepackt, um neuen Wohn- und Lebensraum für heimische Tiere zu schaffen. Möglich wurde die Aktion durch eine erfolgreiche Antragstellung des Umweltschecks NRW.
Ein Insektenhotel wurde aufgebaut, das ab sofort Wildbienen und anderen Nützlingen als Unterschlupf dient. Auch weitere wichtige Nisthilfen und Futterplätze wurden in diesem Rahmen installiert. Das Projekt ist damit aber noch nicht abgeschlossen, sondern geht im nächsten Jahr in die zweite Phase. Für das kommende Frühjahr ist geplant, eine großflächige Wildblumenwiese rund um das neue Insektenhotel-Gestell anzulegen. Das passende Saatgut für die Wildblumen- und Schmetterlingswiese war bereits im Förderantrag enthalten und liegt schon bereit, um im Frühling für eine bunte Blütenpracht und reichlich Nahrung zu sorgen.
SGV Arnsberg
53. Arnsberger Schnadegang
Wanderung, Grenzbrauch und Ausklang an der SGV-Hütte
Zum 53. Mal wurde der Arnsberger Schnadegang der SGV-Abteilung Arnsberg durchgeführt. Ausrichter war in diesem Jahr die Kleine Arnsberger Karnevals-Gesellschaft (Klakag). Zahlreiche Schnadegänger hatten sich in Arnsbergs Guter Stube eingefunden. Die Jagdbläser des Arnsberger Hegerings ließen ihr fröhliches Hallali erschallen. Der 1. Vorsitzende der SGV-Abt. Arnsberg, Thomas Havestadt, gleichzeitig auch Schnadeführer begrüßte die Anwesenden und gab den Startschuss zur Wanderung. Alter Markt, Steinweg, Rundturnhalle, Taubeneiche hinauf zur Max-Löcke-Rast. Nach dem steilen Aufstieg war die Rastpause mit kühlen Getränken sehr willkommen. Mit dem SGV-Wanderlied begrüßte das Duo Reinhard Henke und Bernhard Schlinkmann die Wanderer, auch Karnevalslieder hatte das Duo im Gepäck, und es wurde kräftig mitgesungen. Anschließend ging es weiter hinauf Richtung Hopfenberg und an mehreren Grenzsteinen vorbei. Der Grenzstein zum Pohläsen war bald erreicht. Dort ergriffen zwei starke Männer die „Grenzfrevler“ mit dem Spruch „für Kaiser und König, für Fürsten und Grafen und ein ehrliches Menschengeschlecht“. Nacheinander wurden Peter Hoffmann, Robby Löbel, Alexander Pusch und Saskia Löbel auf den Grenzstein gesetzt unter dem Beifall der Anwesenden. Nach dieser Zeremonie ging es über den A4 hinab über den Karrenweg, Bauer Kurth zur SGV-Hütte. Das Grillfeuer loderte und die kühlen Getränke warteten auf die Gäste. Ein schöner Abschluss des diesjährigen Schnadeganges.
Bezirk Möhne
Donau in Flammen
Mehr als 40 Mitglieder des SGV Bezirks Möhne machten sich im Juli auf den Weg nach Niederbayern. Unter dem Motto „Donau in Flammen“ erlebte die Gruppe vier abwechslungsreiche Tage mit vielen schönen Eindrücken. Quartier bezogen die SGVer in Waldkirchen bei Passau. Ein besonderer Höhepunkt der Reise war der Abend in Passau, wo die Gruppe das spektakuläre Ereignis „Donau in Flammen“ vom Schiff aus genießen konnte. Bei einem leckeren Abendessen, stimmungsvoller Musik und einem großartigen Feuerwerk erlebten alle einen unvergesslichen Abend. Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt durch den Bayerischen Wald auf dem Programm. Dort entstand auch das Gruppenfoto vor dem neu erbauten Arberhaus am Arbersee.
SGV Düsseldorf
Dankeschön-Ausflug nach Cochem an der Mosel
Der Dankeschön-Ausflug am 23. September für alle WanderführerInnen und ehrenamtlich Tätigen mit ihren Partnern war ein voller Erfolg. Dieses Jahr meldete sich das Ehepaar Rosa-Maria und Heribert Ludigs freiwillig für die Organisation und übergab recht früh am Morgen allen eine Frühstückstüte.
Bis zum letzten Programmpunkt war der Ausflug ein großes Geheimnis. Die erste Überraschung: Es ging mit dem Zug nach Cochem an die Mosel. Der Weg führte uns ins bestgehütete Geheimnis der Bundesrepublik Deutschland, zum Bundesbankbunker. Hier lagerten während der Zeit des kalten Krieges in einer unterirdischen Bunkerfestung 15 Milliarden D-Mark einer Ersatzwährung. Von 1964-1988 wurde der Bunker geheim gehalten. Bei der interessanten Führung erlebten wir das einzigartige Bunkerfeeling von Temperatur, Geräusche, Gerüche und nicht zuletzt das überwältigende Gefühl unter der Erde- irgendwo in Deutschland. Ein leckeres Mittagessen auf einer sonnigen Hotel-Terrasse mit Blick zur Mosel und Burg gab uns die Energie für den restlichen Tag.
Die nächste Überraschung führte uns in einen Gewölbekeller. Hier durften wir die Moselweine aus dem umfangreichen Weinsortiment probieren. Wir erhielten Infos zu den einzelnen Weinen und dem Weinanbau an der Mosel. Wasser und leckere Snacks rundeten das Angebot ab. Vom Wein angenehm beschwingt und beseelt von einem gelungenen Tag (sogar die Bahn war pünktlich) fuhren wir mit schönen Gefühlen und Dankbarkeit nach Hause. Unser Fazit: Es lohnt sich, ein wenig Freizeit und Liebe in unseren SGV zu investieren.
SGV Erkrath-Haan
Müllweg Wanderung
Ausgerüstet mit Müllbeuteln und Schutzhandschuhen konnten an einem Samstag im September 14 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde begrüßt werden. Dabei wurde noch einmal auf die Satzung des Vereins hingewiesen, in der sich die Mitglieder zur Verwirklichung des Natur- und Umweltschutzes sowie zur Betreuung von rund 95 Kilometern Wanderwegen im Erkrather, Gruitener und Haaner Gebiet verpflichten. Bereits am Startpunkt fiel die erste Bilanz erschreckend aus: Zahlreiche leere Dosen, Flaschen, Kronkorken, Zigarettenschachteln und Kippen wurden eingesammelt. Anschließend folgte die Gruppe über Feld- und Wirtschaftswege dem von ihr betreuten Wanderweg „A1“. Auch unterwegs stießen die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde immer wieder auf Müll in den unterschiedlichsten Formen. Es war erschreckend zu sehen, was manche Menschen achtlos in der Natur entsorgen. Erstaunlicherweise fanden sich auf den von ihnen markierten Wanderwegen kaum Abfälle. Möglicherweise liegt das daran, dass diese Wege überwiegend von Wanderinnen und Wanderern genutzt werden.
Schon gewusst?
Der Vorsitzende der SGV Abteilung Erkrath-Haan schreibt neben seinem Ehrenamt und der Organisation von Naturschutzaktionen auch Kurzgeschichten. Unter anderem Krimi-Kurzgeschichten, die im Verlag BoD - Books on Demand - Norderstedt erschienen sind.
Karl-Heinz Hadder Krimi – Kurzgeschichten, erschienen 20.09.2022 unter ISBN 978 3 7562 57799
SGV Olpe
FeierabendPfade in Olpe finden große Resonanz
Mittwochabend, 19 Uhr. Das war für viele in den Sommermonaten die Zeit, an der man sich zur gemeinsamen Feierabendrunde des SGV Olpe rund um den Rhonardberg traf. Wanderführer Martin Schmelzer zählte bei diesem erstmalig angebotenen Wanderformat insgesamt über 100 Teilnehmer jeden Alters, die bei jeder Wetterlage zusammen rund 650 km erwanderten. Jede Woche galt es auf einer kurzen 6 km Route alte und neue Dinge zu entdecken und dazu rege die ein oder andere Anekdote auszutauschen. Zu den besonderen Zielen am Wegesrand zählten der jüdischen Friedhof, die Mariengrotte und das Kreuzglöckchen. Ein ganz besonderes Erlebnis war die Sonnenfinsternis, die zufällig auf einen Mittwoch fiel. Bei der gemeinsamen Einkehr nach der "letzten Runde" in der SGV Hütte "Grube Rhonard" waren sich alle einig, dass das Format im nächsten Jahr fortgeführt wird!
SGV Schwerte
Geschichte im Schein der Fackeln
Eine Wanderung der besonderen Art erlebten die Teilnehmenden bei einer Fackelführung durch Schwerte. Im Rahmen der alternativen Wanderungen in und um Schwerte hatten der SGV Schwerte, das Stadtmarketing und der Heimatverein zu diesem stimmungsvollen Rundgang eingeladen. Auch die Kanzlei Schlüter und Graft war mit dabei. Unter der Führung von Ferdi Ziese begaben sich die Teilnehmenden auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Stadt und entdeckten Interessantes über die heimische Botanik – begleitet vom warmen Licht der Fackeln. Nach rund eineinhalb Stunden kehrte die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken zum Schwerter Marktplatz zurück. Ein schöner Abend, der Wissenswertes mit einer ganz besonderen Atmosphäre verband.
Geselligkeit und Genuss an der Schwerter Hütte
Bei bestem Wetter und mitten in der Natur fand am 5. September das traditionelle Reibekuchenessen an der Schwerter Hütte statt. Rund 70 Gäste kamen zusammen, um in geselliger Runde die leckeren Reibekuchen und die schöne Umgebung zu genießen.
Wer Lust auf Bewegung hatte, konnte an einer von zwei kleinen Naturwanderungen teilnehmen und dabei die Landschaft erkunden. Anschließend ließen es sich alle bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Nach einem rundum gelungenen Tag brachte der Bus der Firma Quecke die Gäste wieder zurück nach Schwerte.