SGV Neuenrade erhält Heimatpreis

 

Eine besondere Ehre wurde dem SGV Neuenrade zuteil. Der 1. Preis des Heimatpreises 2021 der Stadt Neuenrade überreichte der Bürgermeister Antonius Wiesemann am 09.12.2021 in einer gemütlichen, aber doch auch feierlichen Runde an die Vorsitzenden des SGV Neuenrade, Horst und Gudrun Sulzer.

Hocherfreut und stolz nahmen die beiden den Preis entgegen. Die Mitglieder des Hauptausschusses der Stadt Neuenrade, die über die Vergabe des Heimatpreises entscheiden, waren sich einig: Dieses Jahr hat der SGV Neuenrade den 1. Preis verdient. Mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Engagement und Eigenleistungen hat der SGV in der Vergangenheit mehrere Projekte rund um das Thema „Wandern“ verwirklicht und hat auch noch einiges vor.

Bürgermeister Wiesemann lobte die beiden Vorsitzenden, worauf Gudrun und Horst Sulzer betonten, dass die gute Arbeit im SGV Neuenrade nur mit der Unterstützung der SGV-Mitglieder möglich sei. Sichtlich zufrieden mit dem Vereinsleben berichtete Horst Sulzer: „Ein kurzer Anruf genügt und schon wird die Sache erledigt.“ Gudrun Sulzer ergänzte: „Wenn ich in der WhatsApp-Gruppe des SGV um Hilfe bitte, erhalte ich innerhalb kürzester Zeit Zusagen und kann so alles wunderbar organisieren und koordinieren.“

Und viel zu erledigen hatte der SGV Neuenrade in den vergangenen Jahren: Neben der üblichen ehrenamtlichen Vereinsarbeit - wie dem Markieren von Wanderwegen und das Anbieten von geführten Wanderungen - hat sich der SGV Neuenrade besonders für die Verbesserung der Wandermöglichkeiten für Jedermann eingesetzt. Der SGV hat mit Hilfe eines Leaderprojektes im gesamten Stadtgebiet und für alle Neuenrader Wanderwege das im Sauerland einheitliche Wanderwegeleitsystem installiert und Rettungsschilder angebracht. Alle Wandertafeln wurden aktualisiert. Dadurch wird die Orientierung leichtgemacht, die Wanderer fühlen sich sicherer und können die Natur intensiver genießen. Ein Handlauf an einem besonderen steilen Wanderwegeabschnitt, ein Waldsofa an einem Platz mit toller Aussicht sowie ein Mikroskop für „Forschungsstationen“ animieren zum Wandern und zum Kennenlernen der Natur.

Weiterhin hat der SGV mit Unterstützung eines Kleinprojektes der Leaderregion eine Aussichtsplattform mit dauerhaft garantierter Weitsicht an einem beliebten Wanderweg errichtet und dafür schon viel Anerkennung bekommen. Für die Zukunft hat der SGV Neuenrade noch viele Projektideen. Horst und Gudrun Sulzer sind sich sicher: „Mit so einem guten SGV-Team können wir noch viel errreichen!“


SGV Hattingen auf Wanderfreizeit in Arnsberg und am Möhnesee unterwegs

 

Nach einem langen Lockdown unternahm der SGV Hattingen endlich die erste mehrtägige Wanderfreizeit. "Wir wohnten im schön gelegenen SGV Jugendhof in Arnsberg. Eine Stadtführung brachte uns die wechselvolle Geschichte dieser Stadt nahe", berichtet Pressewartin Margret Geyer. Für vier Wanderungen mit insgesamt 65 km und 1.500 Höhenmetern war Kondition gefordert, alle 15 Teilnehmer waren fit dafür. Die abwechslungsreiche Landschaft des Hochsauerlandes mit ausgedehnten Wäldern, Wiesen und Feldern erfreute jeden Tag aufs Neue, aber auch das Absterben der Fichten war an erschreckend vielen Stellen sichtbar. Natürlich durfte auch eine Wanderung am Möhnesee, dem größten und bekanntesten Stausee des Sauerlandes, nicht fehlen. Es war eine harmonische Freizeit, die hoffentlich nicht die letzte in diesem Jahr sein wird.


Neue Wanderkarte für Castrop-Rauxel

 

Castrop-Rauxel – Wandern oder auch die Spar-Version, das Spazierengehen, sind wichtige Punkte, wenn es in der Wirtschaftsförderung um Standortentscheidungen geht, die dafür sprechen, sich gerade hier anzusiedeln. Das Wandern ist eine für jedermann bedeutsame Maßnahme zum Draußen sein, allgemein gesundheitsfördernd zu Erholung und Entspannung – und auch mal nur für so zwischendurch. In Erkenntnis dieser Tatsache fanden der örtliche SGV Vorsitzende, Manfred Pietschmann (re.), und städtischerseits Heike Metze (li.) zusammen: Sie brachten im Spätherbst gemeinsam eine Wanderkarte heraus, die die oft unerwartete Vielfalt der Möglichkeiten in der Emscherstadt am Rande des Ballungsraumes mit 120 Kilometern SGV-markierter Wanderwegen aufzeigt – sie erschließen wandersicher rund 60 Prozent des Stadtgebietes aus Wäldern, Wiesen, Feldern und Parkanlagen.

„Neben diesem in Eigeninitiative nutzbaren Angebot gibt es auch noch ein weitaus intensiveres und an Wochenenden nutzbares Angebot – den örtlichen SGV Wanderplan mit seinem reichhaltigen Inhalt“, betonte der Vorsitzende bei der Präsentation des neuen Druckwerks und lud zugleich ein, es von Interessenten aller Altersstufen für sich selbst zu nutzen.


SGV Neheim: Fackelwanderung als Familienabenteuer auch 2022

 

Neheim - Im Schein der brennenden Fackeln durch den dunklen Wald – auch diesmal zog dieses spezielle Abenteuer einige Familien mit Kindern an, sodass schließlich mehr als 20 Personen an der alljährlichen Fackelwanderung des SGV Neheim teilnahmen. Geführt von SGV Naturschutzwartin Petra Trompeter ging es nach Eintritt der Dunkelheit auf eine etwa einstündige Tour durch den Neheimer Stadtwald. Das Wetter spielte dabei zwar gut mit, doch hatten anhaltende Regenfälle in den Tagen zuvor die Wege aufgeweicht. Doch das nahmen die kleinen wie die großen Wanderer tapfer in Kauf. Als sie schließlich wieder am vereinseigenen Wanderheim eintrafen, waren die Fackeln schon weitgehend abgebrannt. Statt wie sonst in der Hütte, fand der Abschluss wegen der Corona-Pandemie mit gewissen Einschränkungen diesmal im Freien statt. Auf dem Vorplatz der Hütte (Bild) waren rings um ein Lagerfeuer Bänke aufgestellt, wo den Kindern in gemütlicher Runde die Zuckerbrezeln mundeten und sie sich am heißen Tee laben konnten.

Wegen des großen Interesses hat der SGV Neheim die Fackelwanderung auch für 2022 ins Programm genommen: Sie findet am 23. Dezember statt – bitte schon mal „Ab damit in den eigenen Terminkalender“.


SGV Iserlohn: Letzte Mehrtageswanderung 2021 auf dem Frankenalb-Panoramaweg

 

Einem Tipp aus der Kreuz & Quer Ausgabe 01-2019 gefolgt, machte sich der SGV Iserlohn auf und erkundete den Frankenalb-Panoramaweg. Ende 2021 fand die bereits zweimal verschobene Tour auf dem rund 60 km langen, mit 1.700m Auf- und etwa gleichhohem Abstieg recht anspruchsvollen Wanderweg schließlich statt. Im beschaulichen Egensbach, Ortsteil von Offenhausen, fühlten sich die Waldstädter im Gasthaus „Stilles Bächlein“ mit einer hervorragenden kulinarischen Küche sehr wohl. Allerdings ist der ÖPNV in dieser dünn besiedelten Region nicht gerade städtisch, so dass die Truppe über einen eigenen Bus für die einzelnen Etappenabschnitte sehr froh war.

Trotz morgendlicher Kälte und teilweisem Frühnebel lockte der herbstlich bunte Laubwald die Waldstädter, um dann mittags in spätsommerlicher Sonne auf überwiegend naturbelassenen Pfaden zu wandern. Weite Aussichten wechselten mit dunklen Quellgebieten, markante Auf- und Abstiege mit bequemen Passagen, die stillen Hochflächen der südlichen Frankenalb mit den trutzigen Burgen der Reicheneck und Lichtenegg; von letzterer lies leider der Hochnebel keine Fernsicht zum Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf zu.

Neben den weithin bekannten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten der südlichen Frankenalb, wie Hohler Fels und Jungfernsprung bei Happurg, waren es gerade die weniger spektakulären, kleinen Kostbarkeiten wie etwa die Hinterhaslacher Heide, die diesen Wanderweg so charmant machten.

Von Hinterhaslach aus führte der Weg bergab in das Kainsbachtal, wo am Mittagsziel frisch gefangene und geräucherte Forellen die Wanderer zur Mittagsrast erwarteten. Der Frankenalb-Panoramaweg führt durch das ehemalige Wirkungsgebiet des Reichsministerialen Ulrich v. Königstein, der hier Anfang des 13. Jh. lebte.

Auf dem Rückweg Besuch eines kulturellen Highlights: Hammelburg, älteste Weinstadt Frankens, ein lohnender Zwischenstopp an der A7. Zum Rundgang lädt die mittelalterliche Altstadt mit Schloss; Marktplatz, Stadtmauer und spätgotischer Pfarrkirche ein.


SGV Altenhellefeld feiert Kartoffelfest

 

Kartoffelfest bei herrlichem Wetter

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Mitglieder der SGV Abteilung Altenhellefeld zu einer gut 2-stündigen Wanderung durchs Alte Testament auf. Viele Freunde des Vereins schlossen sich an. Unterwegs wurde die Gruppe mit einer hausgemachten Kartoffelsuppe und kühlen Getränken verwöhnt. Frisch gestärkt ging es dann zurück zur Grillhütte, wo schon Kaffee und Kuchen auf ALLE warteten. Highlight des Tages war das Abwerfen des Kinder-Kartoffelkönigs. Sieger wurde Neo Brüchner. Ein kleiner Festzug mit reichlich Applaus krönte seine Königswürde. Die Kinder bekamen zum Schluss ein Präsent und konnten fröhlich und ausgelassen auf dem Spielplatz toben. Am frühen Abend gab es die leckeren Erdäpfel aus der heißen Glut, dazu Dips, Kräuterbutter und Bratwurst vom Grill. Die SGVer ließen den Abend in einer gemütlichen Runde ausklingen. Ein gelungener Tag für alle!


Historischer Nachtwächter führte Kinder durch Schwertes Altstadt

 

Schwerte - Zum Beginn der beschaulichen Jahreszeit mit früher Dunkelheit unternahm am 2. Dezember der Schwerter historischer Nachtwächter im Lichterschein vieler Fackeln einen besonderen Rundgang durch die Schwerter Altstadt.
Die Kinder waren über diese begleitende Beleuchtung sehr erfreut. Ein Chronist berichtet: „16 Kinder von der Schwerter Albert-Schweitzer-Schule zogen durch das Ambiente des Stadtkerns und trugen mit strahlenden Augen ihre Fackeln in der Hand. Viel Stadtgeschichte wurde ihnen vermittelt und konnten mit nach Hause genommen werden.“ Zu den von Ferdi Ziese (Bild rechts) sach- und fachkundig vermittelten Sagen gehörten auch der Schwerter Knüppelhund und die weiße Frau vom Wuckenhof – der Blick in die weit zurückliegende Historie Schwertes kam bei den Kindern gut an.


SGV Münster: Flexibel bleiben in bleiernen Zeiten

 

Sternwanderungen des SGV Münster zu Fuß und mit dem Rad

Münster - „Endlich wieder gemeinsam unterwegs!“ Für die Geduld der Vereinsmitglieder während der langen Pandemie-Zwangspause bedankte sich der Vorstand des SGV Münster im Oktober mit einer Sternwanderung und einer Einladung zu einem gemütlichen Treffen in einem Landgasthof mit Kaffee und Kuchen. Zwei Rad- und drei Wandertouren von jeweils unterschiedlicher Länge brachten die 85 Teilnehmenden zu dem Landgasthof am nördlichen Rand von Münster.

Insgesamt blickt der SGV Münster mit Freude, Dankbarkeit und Erstaunen auf die Vereinsentwicklung in diesem schwierigen Pandemie-Jahr zurück: Aufgrund der coronabedingten Teilnahme-Beschränkungen wollten viele der bisherigen Gäste durch eine SGV Mitgliedschaft ihre Chancen zur Teilnahme an den (Rad)-Wanderungen erhöhen. Dadurch erhöhte sich die Mitgliederzahl um 32 Personen.